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(denn die Sachsen waren alle abergläubisch), wäre ihm nichtplötzlich eine Person ausgefallen, in der er, trotz der Trachteines Knappen, die Züge Gurth's erkannte. Bekümmert überdas plötzliche Verschwinden und mögliche Schicksal seines Herrnhatte ihn der Schweinehirt überall ausgesucht und dabei nichtbedacht, daß er sich, um seiner eigenen Sicherheit willen, durch-aus nicht verrathen dürfe. Oswald hielt es für seine Schul-digkeit sich Gurth's zu versichern, als eines Flüchtlings, überdessen Loos sein Herr allein zu entscheiden habe.
Seine Nachforschungen über Jvanhoe's Schicksal erneuernd,konnte der Mundschenk von den Umstehenden blos erfahren,daß der Ritter von einigen wohlgekleideten Dienern aufge-hoben und in eine Sänfte gebracht worden sei, welche einerDame unter den Zuschauern zugehört habe, worauf er ausdem Gedränge verschwunden. Oswald beschloß dies seinemHerrn zu melden, und um neue Anweisungen zu bitten, in-dem er zugleich Gurth mit sich nahm, den er als einen Ent-laufenen aus dem Dienste Cedric's betrachtete.
Der Sachse war in der That sehr in Angst und Besorgniß umdas Schicksal seines Sohnes gewesen, denn trotz seines stoischenPatriotismus, hatte doch die Natur ihre Rechte behauptet.Allein nicht sobald hatte er gehört, daß Jvanhoe sich wahr-scheinlich in Freundes Hand und Pflege befinde, so wich dasVatcrgefühl wieder dem beleidigten Stolze über das, was erWilsred's Ungehorsam nannte. »Laßt ihn seines Wegs ge-hen," sagte er. »laßt ihm die Wunden lecken, um deretwillener sie empfangen hat. Er ist geschickter zu den Gaukelspielender Nvrmänner, als die Ehre und den Ruhm seiner engli-schen Vorfahren durch Keule und Kampsmesser, die alten gu-ten Waffen seines Vaterlandes, ausrecht zu erhalten."
„Die Aufrechthaltung der Ehre der Vorfahren anlangend,"