Viertes Kapitel.
Fort! unsre Reise geht durch Thol und Schluchten,Wo bei der Mutter her das Nehkalb trippelt.
Wo breite Eichen, untermischt mit Büschen,
Den Sounenslrahl auf grünem Nasen brechen —
Auf und dorthin! — denn schön find diese Pfade,Wen» auf dem Throne sitzt die heitre Sonne;
So schön und sicher nicht, wenn Cythia's LampeDen öden Wald erhellt mit mattem Schimmer.
Der Ettrickwald.
Als Cedric der Sachse seinen Sohn bewußtlos in den Schran-ken von Ashby hinsinken sähe, war seine erste Bewegung die,zu befehlen, daß er der Fürsorge und Obhut seines eigenenGefolges übergeben würde, allein die Worte erstickten ihm inder Brust. Es war ihm unmöglich, Angesichts einer solchenVersammlung den Sohn anzuerkennen, dem er entsagt undden er enterbt hatte. Indessen befahl er Oswald ein Augeauf ihn zu haben, und Jvanhoe mit zwei bis drei seiner Die-ner, sobald sich die Menge zerstreut haben würde, nach Ashbyzu bringen. Man war aber dem Oswald in diesem Diensteschon zuvorgekommen, und als der Haufe sich zerstreut hatte,wurde von Jvanhoe keine Spur mehr gesehen.
Umsonst schaute sich Cedrics Mundschenk nach seinem jungenHerrn um, er bemerkte wohl die blutige Stelle, wo er zu Bodengesunken war, doch ihn selbst erblickte sein Auge nirgends; esschien, als wenn er durch Zauberei entrückt worden sei. Os-wald würde auch wohl diese Hypothese angenommen haben