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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Mann von starkem Gliederbau, in seinem groben Kleide nebstKappe, mit einem Stricke von Binsen umgürtet, stand vordem Ritter. In der einen Hand trug er eine brennende Fackelund in der andern einen Stock von wildem Apfelbaum, sodick und schwer, daß man ihn wohl eine Keule nennen konnte.Zwei große zottige Hunde waren bereit aus den Wanderer los-zustürzen, sobald die Thür geöffnet sein würde. Als aber dieFackel auf der Rüstung des Ritters wiederstrahlte, änderte derEremit vermuthlich seinen Plan und hielt die Wuth seiner Bun-destruppen zurück; zugleich lud er den Ritter im Tone kirch-licher Höflichkeit ein, in seiner Zelle einzutreten, indem er seinfrüheres Betragen damit entschuldigte, daß oft nach Sonnen-untergang Räuber und Geächtete umherstreiften, welche unsereFrau und den heiligen Dunstan, und diejenigen, die ihr Lebendem Dienste derselben gewidmet hätten, gar wenig in Ehren hielten.

Die Armuth Eurer Zelle, guter Vater," sagte der Rit-ter sich umschauend und nichts erblickend als ein Blättcrla-ger, ein grob aus Eichenholz gearbeitetes Crucifir, ein Meß-buch , nebst einem rauh behauenen Tische und zwei Stühlen,und einem oder ein paar andern Geräthschaftendie Ar-muth Eurer Zelle sollte schon eine hinreichende Schutzwehrgegen Diebe scheinen, nicht zu gedenken der beiden tüchtigenHunde, kraftvoll genug, sollt' ich meinen, einen Hirsch nieder-zuwerfen und es mit mehreren Menschen zugleich aufzu-nehmen."

Der Aufseher des Forstes," sagte der Einsiedler,hat mirerlaubt, zum Schutze in meiner Einsamkeit und bis die Zei-ten besser werden, diese Thiere zu halten."

Nach diesen Worten befestigte er seine Fackel auf einemeisernen gedrehten Stiel, der ihm statt eines Leuchters diente,dann setzte er den eichenen Tisch an den Feuerherd, wo er