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14 (1851) Ivanhoe
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ist ziemlich steil, und der Pfad ist, wie ich höre, denn ichverlasse selten die Pflichten meiner Kapelle an manchenStellen ein wenig weggespült. Dann geh nur gerade fort"

Ein zerrissener Pfad, ein Abgrund, eine Furth und einMorast," unterbrach ihn der Ritter,nein, Herr Eremit, undwäret Ihr der heiligste, der je einen Rosenkranz betete, aufeinen solchen Weg wurdet Ihr mich des Nachts nicht bringen.Ich sage Dir, daß Du, selbst von der Milde der Menschenumher lebend die Du, wie es scheint schlecht verdienstkein Recht hast, dem armen Wanderer in seinen Nöthen eineZuflucht zu versagen. Entweder öffne gleich die Thüre selbst,oder, so wahr ich lebe, ich schlage fle ein und bahne gewalt-sam den Eintritt."

Freund Wanderer," versetzte der Eremit,sei nicht un-verschämt! Wenn Du mich zwingst, fleischliche Waffen gegenDich zu brauchen zu meiner Vertheidigung, so möchtest Duwohl am schlimmsten wegkommen."

In diesem Augenblicke wurde ein entferntes Geräusch vonHeulen und Knurren, welches unser Wanderer schon seit eini-ger Zeit gehört hatte, außerordentlich laut und heftig, undließ den Ritter vermuthen, der Einsiedler möchte, durch seineDrohung des Einbruchs erschreckt, die Hunde herbeigerufenhaben, von denen jene Töne offenbar herrührten. Erzürntüber diese Anstalten des Einsiedlers seinen unfreundlichenVorsatz auszuführen, stampfte der Ritter so wüthend mit demFuße gegen die Thür, daß Pfosten und Angeln erbebten.

Der Einsiedler rief nun mit lauter Stimme:Geduld!Geduld! spare Deine Kräfte, guter Freund, ich werde sogleichaufmachen, ob cs Dir gleich eben nicht zum großen Vergnü-gen gereichen möchte."

Jetzt öffnete sich die Thür, und der Einsiedler, ein großer