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Bassin glich. Aus demselben wieder herauSflicßend, rieselte siein einem schmalen Kanäle durch die kleine Ebene hin, dis siesich endlich in dem benachbarten Walde dem Auge verlor.
An der Seite dieser Quelle befanden sich die Ruinen einerganz kleinen Kapelle, deren Dach zum Theil eingefallen war-Das Gebäude hatte, selbst als es noch ganz war, niemalsüber sechzehn Fuß in der Länge und zwölf in der Breite ge-habt, und das im Verhältniß sehr niedrige Dach ruhte auf vierconcentrischcn Bogen, welche von den vier Ecken ausgingenund deren jeder sich auf einen kurzen dicken Pfeiler stützte.Die Rippen von zwei dieser Bogen waren geblieben, obgleichdas Dach zwischen sie hinein gestürzt war, über den andernsah man cs noch ganz. Der Eingang dieses alten Bethauseswar unter einem niedrigen runden Bogen angebracht, verziertmit mehrcrn Reihen jener Zickzackspitzen, welche den Haifisch-zähncn glichen, und dergleichen man so oft in den altern säch-sischen Kirchen findet- Ein Glockenstuhl erhob sich über demVorhofe auf vier kleinen Pfeilern, und in demselben hing diegrünlich gefärbte, vom Wetter übel behandelte Glocke, derenschwache Töne eben zu des Ritters Ohren gedrungen waren.
Die ganze stille und friedliche Scene lag schimmernd imZwielichte vor den Augen des Wanderers, und gab ihm dieHoffnung eines Unterkommens für die Nacht; denn es war diebesondere Pflicht solcher in den Wäldern hausender Einsiedler, ge-gen verspätete oder verirrte WandrerGastfreundschaft auszuübcn.
Dem zu Folge verlor der Ritter keine Zeit mit genauererBetrachtung der von uns eben beschriebenen Einzelnheiten,sondern dem heiligen Julian, dem Schutzpatron der Reisen-den, dankend, daß er ihm eine gute Herberge gezeigt habe,stieg er vom Rosse und klopfte mit dem Schafte der Lanze andie Thür des Eremiten, um sich Einlaß zu verschaffen.