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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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furchtbar machen, und es war daher der Klugheit gemäß, mitihren Oberhäuptern auf einen freundschaftlichen Fuß zu kommen.

Es war daher allerdings des Prinzen wahre Absicht, dieseungewohnten Gäste mit einer Artigkeit zu behandeln, an diesie sonst freilich nicht gewöhnt waren. Allein obgleich Nie-mand weniger unbedenklich seine Gesinnungen und Handlungs-art dem Interesse des Augenblicks unterordnen konnte, so wares doch ein Unglück für den Prinzen, daß sein Leichtsinn undsein Muthwillen immer hindurchbrach, und das, was seineVerstellung gewonnen hatte, leicht wieder vernichtete.

In Gemäßheit also des Entschlusses, den der Prinz in kühlernAugenblicken gefaßt hatte, empfing er Ccdric und Athelstaue mitausgezeichneter Artigkeit, und äußerte sein Bedauern ohne Em-pfindlichkeit darüber, daß der erstcrc Rowena's Unpäßlichkeitals Ursache ihres Nichtbefolgens seiner Einladung^vorschützte.

Cedric und Athelstaue waren beide in die altsächsische Trachtgekleidet, die, wenn auch an sich nicht häßlich, und' bei dieserGelegenheit aus kostbaren Stoffen bestehend, doch im Schnittund Ansehen von der der übrigen Gäste dergestalt abstach, daßsich Prinz Johann mit Waldemar Fitzurse große Gewalt anthunmußte, um das Lachen zu unterdrücken. In den Augen desVerständigen mußte die kurze enge Tunkca und der lange Man-tel der Sachsen weit gefälliger erscheinen, als die Tracht derNormänner, deren Untergewand ein langes Wamms war, aberso weit, daß es einem Hemde oder Fnhrmannskittel glich, undüber dieses trug man einen knapp zugcschnittenen Mantel, derweder vor Kälte noch vor Regen schützen konnte, sondern bloßdazu da war, den Reichthum von Stickerei und Juwelenbe-satz zu zeigen, der oft darauf angebracht zu werden pflegte.

Obgleich Karl der Große diese Kleidung nicht leiden konnte,hatte sie sich doch bis aufdieseZeiten, besonders unter dcnPrinzen

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