Druckschrift 
14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
169
Einzelbild herunterladen
 

169

er den Inhalt las, der folgendermaßen lautete:Nehmt Euchin Acht, denn der Teufel ist los!"

Der Prinz wandte sich um, bleich wie der Tod, blickte erstauf den Boden, dann zum Himmel, wie Jemand, der so ebendas über ihn ausgesprochene Todesurtheil erhalten hat. Alser sich von dem ersten Schrecke» erholt hatte, nahm er Wal-demar Fihurse und Bracy bei Seite, und gab jedem das Bil-let besonders zu lesen.

Das ist entweder falscher Lärm oder ein untergeschobenerBrief," sagte Bracy.

Es ist des Königs von Frankreich Hand und Siegel,"versetzte der Prinz.

So ist cs denn auch Zeit," sagte Fitzurse,unsere Partei,sei's zu Jork oder in einem andern Mittelpunkte, zu sammeln.Wenige Tage später kann es leicht zu spät sein. Eure Hoheitmuß der gegenwärtigen Mummerei schnell ein Ende machen."

Die Ieomen und Gemeinensagte Bracy,dürfen nichtunzufrieden entlassen werden, weil sie an den Festlichkeitenselbst nicht Antbeil nehmen können."

Der Tag," sagte Waldemar,ist ja noch nicht weit vor-gerückt; laßt doch die Bogenschützen einigemal nach der Scheibeschießen, und einen Preis dabei vertheilen. Das ist eine hin-reichende Erfüllung des prinzlichen Versprechens, insofern csdiese Heerde sächsischer Sclaven betrifft."

Ich danke Dir, Waldemar," sagte der Prinz;Du erin-nerst mich, daß ich dem unartigen Bauer noch eine Schuldabzutragcn habe, der gestern unsere Person beleidigte. UnserGastmahl geht übrigens diese Nacht noch vor sich. Wäre dieseStunde auch die letzte meiner Gewalt, so müßte sie dem Ver-gnügen und der Rache gewidmet sem der neue Morgenmag dann immerhin neue Sorgen bringen."