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Der Schall der Trompeten rief nun bald diejenigen Zuschauerzurück, welche bereits angcfangen hatten, das Feld zu verlassen;und es wurde im Namen des Prinzen Johann kund gemacht,daß, obgleich wichtige öffentliche Geschäfte ihn nöthigten, dieFortsetzung der Festlichkeiten für den morgenden Tag zu unter-brechen, er doch nicht wolle, daß so viele seiner guten Land-leute, ohne auch ihre Geschicklichkeit erprobt zu haben, vonhinnen scheiden sollten; sie möchten daher heute, bevor sie sichentfernten, das für morgen festgesetzte Bogenschießen halten.Dem besten Bogenschützen ward als Preis ein in Silber ge-faßtes Jagdhorn und eine seidene, reich verzierte Jagdtaschemit einem Medaillon des heiligen Hubertus, des Schutzpatronsder Jagd, ausgeseht.
Mehr als dreißig Landleute stellten sich zuerst als Preis-bewerber dar, von denen manche Unteraufseher und Beamtein den königlichen Forsten zu Needwood und Charnwood wa-ren. Als indeß diese Schützen hörten, mit wem sie es aufneh-men sollten, so zogen sich an zwanzig freiwillig zurück, weilsie sich nicht der Schande einer ziemlich gewissen Niederlageaussetzen wollten. Denn in jener Zeit kannte man die Geschick-lichkeit eines berühmten Schützen viele Meilen umher.
Die verminderte Liste der Bewerber und der Jagdruhmbelief sich endlich nur auf acht Personen. Prinz Johann standvon seinem königlichen Sitz auf, um diese Landleute, von de-nen mehrere die königliche Livree trugen, in der Nähe zu be-trachten. Nachdem er seine Neugier befriedigt hatte, schaute ersich nach dem Gegenstände seiner Rache um, der an demselbenOrte stand, und in derselben gefaßten Stellung und Haltung,welche er an dem vorhergehenden Tage gezeigt hatte.
„Bursche si'sagtePrinz Johann,„ich vermuthete schon aus Dei-nem ungeziemenden Geschwätz, Du wärst kein Liebhaber vom lan-