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„Da die Ländereien ganz nach meinem Geschmacke sind,"versetzte Bracy, „so werde ich mich auch leicht mit einer Brautbefreunden, und höchlich werde ich mich Eurer Hoheit verpflich-tet fühlen für ein gutes Werk, wodurch die Versprechungenerfüllt werden, welche zu Gunsten Eures Dieners und Vasallengeschehen sind."
„Wir werden es nicht vergessen," sagte Prinz Johann, „undum sogleich Hand an's Werk zu legen, „so sage unserm Sene-schall, daß er.unverzüglich die Lady Rowena und ihre Gesell-schaft, d. h. ihren rauhen Wächter und den sächsischen Ochsen,den der schwarze Ritter in diesem Turniere niedcrwarf, zumBankett für diesen Abend befehlige. De Bigot," setzte er zuseinem Seneschall hinzu, „Du wirst diese unsere zweite Auf-forderung so artig ausrichten, daß dem Stolz dieser Sachsendadurch geschmeichelt werde und sie dieselbe gar nicht ausschla-gen können; obgleich artig mit ihnen umgehen die Perlen vordie Schweine werfen heißt."
Eben war Prinz Johann im Begriff, das Zeichen zu geben,die Schranken zu verlassen, als ihm ein kleines Billet einge-händigt wurde.
„Woher das?" fragte der Prinz, indem er sich nach derPerson nmsah, die es überbracht hatte.
„Aus fremden Landen, Mylord, aber aus welchen, weiß ichnicht," erwiederte sein Begleiter. „Es brachte ein Franzosehierher, welcher sagte, er sei Tag und Nacht geritten, um esEurer Hoheit Händen zu überbringen."
Der Prinz sah die Aufschrift und dann das Siegel genaueran. Letzteres war so angebracht, daß es den Scidenfadcn zu-sammenhielt, womit das Billet umwunden war, und drei Lilienwaren darauf im Abdrucke zu erkennen. Johann öffnete dasBillet mit sichtbarer Bewegung, welche sich sehr vermehrte, als