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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
160
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Allein obgleich die Schranken immer fort von Bcifallrufenertönten, so war es doch offenbar, daß endlich seine Geschick-lichkeit unterliegen müsse, und diejenigen, welche den PrinzenJohann umgaben, baten ihn einstimmig, das Zeichen zur Beendi-gung des Kampfes zu geben und den Ritter so von unver-dienter Beschimpfung zu retten.

Nein!" sagte der Prinz;der Anfschößling, der seinen Na-men so verhehlt und unsere Gastfreundschaft frech verschmäht,der schon einmal den Preis erhalten hat, mag nun sehen, wieauch Andere so glücklich sind-"

Jndeß er aber so sprach, änderte ein unvermuthetes Ereig-auf einmal das Schicksal des Tages.

Unter den Reihen des enterbten Ritters befand sich nämlichauch ein Ritter in schwarzer Rüstung, auf einem schwarzenRosse, groß und kräftig von Gestalt, und allem Anscheine nachauch mächtig und stark- Dieser Kämpfer, der auf seinem Schildekeine Devise trug, hatte bisher nur wenig Antheil an dem Ans-gange des Gefechts zu nehmen geschienen, indem er nur mitanscheinender Bequemlichkeit diejenigen bekämpfte, die ihn an-griffen, allein selbst weder seinen Vortheil verfolgte, noch einenAngriff machte. Kurz, er spielte mehr die Rolle einesZuschaners,als eines TheilnehmerS am Turniere, ein Umstand, der ihmunter den Zuschauern den Beinamen Is Mir bamesni, oderder schwarze Faullenzer, zngczogen hatte.

Jetztmit einem Male schien derselbe seine GleichgültigkeitbeiSeite zu legen, denn er setzte dem Rosse die Sporen ein, und kammit Blitzesschnelle dem Bedrängten z» Hülfe, indem er mit einerDonnerstimme rief:vessiclmclo! ich komme!" Es war hoheZcit,denn eben wollte Front-de-Boeuf, indem der enterbte Ritter aufden Templer eindrang, ihm mit gehobenem Schwerte denGarausmachen, als der Unbekannte auf ihn losstürmte, und Front-dc-