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Stärke Athclstane's zerstreuten leicht Astes, was sich ihnen ent-gegcnstestte, und da sie sich nun von asten Gegnern befreit sahen,so kamen beide auf den Gedanken, dem Tempelritter imKampfemit seinem Nebenbuhler zu Hülfe zu kommen. Sie wandtendaher in demselben Momente ihre Rosse, jeder von einer andernSeite, nach demselben Ziele, und cs wäre dem Angegriffenen ge-wiß unmöglich gewesen, diesem unerwarteten und ungleiche» An-drange zu widerstehen, wäre er nicht durch ein allgemeines Ge-schrei der Zuschauer gewarnt worden, denen eine solche Ungleich-heit des Kampfes nicht gleichgültig sein konnte.
„Vorgesehen, vorgesehen! enterbter Ritter!" erscholl es rings,und der Ritter, seine Gefahr bemerkend, führte sogleich einen hef-tigen Streich gegen den Templer, riß sein Roß schnell zurück, undentging so dem Zusammentreffen mit Athclstane und Front-de-Bocuf. Diese aber rannten nun mit der heftigsten Gewalt zusam-men, ehe sie im Stande waren, ihre Rosse aufznhalten. Indessenwurden siedoch bald Meister derselben, und nun verfolgten alle dreiihr gemeinsames Ziel, de» enterbten Ritter zu Boden zu strecken.
Nichts würde diesen haben retten können, außer der merk-würdigen Stärke und Gewandtheit seines Rosses, welches erden Tag zuvor erst gewonnen hatte. Dieses leistete ihm nochimmer den besten Dienst, als das von Bois-Guilbcrt verwundetwar, und die von Front-de-Boeuf und Athclstane unter der Lastder Ungeheuern Rüstungen ihrer Reiter und ermüdet durch dieAnstrengungen des vorhergehenden Tages, fast gar erlagen. Dievollendete Reitkunst des enterbten Ritters, so wie die Gewandt-heit des edlen Thieres, das er ritt, setzten ihn in den Stand, esauf einige Minuten mit de» drei Gegnern aufzunchmcn, indemer jeden allein angriff, dann sich seinen Streichen entzog, wiedereinen andern anfiel, und so alle ermüdete und verwundete,ohne daß er selbst einen Hieb erhielt.