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14 (1851) Ivanhoe
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Boeuf sammt seinem Rosse zu Boden geworfen wurde. Hieraufwandte der schwarze Faullenzer sein Pferd gegen Athelstanevon Coningsburgh, und da sein eigenes Schwert bei dem Zu-sammentreffen mit Front-de-Boenf zerbrochen war, so nahmer einem handfesten Sachsen die Streitaxt aus der Hand, undführte damit einen solchen Streich auf des Gegners Helm, daßAthelstane sogleich bewußtlos zu Boden fiel. Nachdem er dasvollbracht, wofür ihn der allgemeine Beifall um so lauter be-lohnte, je unerwarteter es kam, zog er sich wieder mit derfrüher» Gleichgültigkeit an das nördliche Ende der Schrankenzurück, indem er es seinem Anführer nun überließ, mit Briande Bois-Guilbert selbst vollends fertig zu werden. Dies warnun nicht so gar schwierig mehr. Des Templers Roß bluteteaus mehreren Wunden, und wankte sehr unter dem Stoß desenterbten Ritters. Brian-de-Bois-Guilbcrt.stürzte zu Boden,und verwickelte sich in die Steigbügel, aus denen er den Fußdurchaus nicht ziehe» konnte. Sein Gegner sprang sogleichvom Pferde, und befahl ihm, sich zu ergeben. Da rettete ihnPrinz Johann, gerührt durch seine Lage mehr als durch diedes enterbten Ritters, indem er schnell das Zeichen zur Be-endigung des Gefechtes gab.

Die Knappen, welche während des Gefechtes nur mit Müheund Gefahr ihre Ritter hatten begleiten können, drängten sichnun in die Schranken, um den Verwundeten ihre Dienste zuleisten, welche mit der möglichsten Sorgfalt in die nahen Zeltegebracht wurden, oder in Wohnungen, die man für sie in denumliegenden Dörfern eingerichtet hatte.

So endigte das merkwürdige Turnier zu Ashby de la Zouche,eines der glänzendsten Waffenfeste jener Zeit. Denn obgleichnur vier Ritter, mit dem einen, der durch die Schwere seinerRüstung erdrückt worden, auf dem Platze selbst blieben, soJvanhoe. I. 11