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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Das Gedränge wurde jetzt vermehrt durch das Anrückender zweiten Reihe, die auf beiden Seiten als Reserve betrach-tet, ihren Mitkämpfern zu Hülfe kam. Die Anhänger Brian'sde Bois-Guilbert riefen: ,,Ika! Lesuseant! Lesuseant! *) Fürden Tempel, für den Tempel!" Die entgegengesetzte Seite da-gegen:vesüiebaäo! vescliclmüo!" welches Wort sie dem Schildeihres Anführers entlehnt hatten.

Als sie auf einander getroffen waren und den Kampf begon-nen hatten, schwankte die Fluth der Schlacht bald nach dem süd-lichen Ende der Schranken, bald nach dem nördlichen, je nachdemdie eine oder die andere Partei die Oberhand hatte. Unterdessenvermischte sich der Klang der Streiche und der Ruf der Fechten-den auf fnrchbare Weise mit dem Klange der Trompeten, und un-terdrückte das Stöhnen derFallenden und Lerer, die sich vertheidi-gungslos unter den Füßen der Rosse wälzten. Die glänzenden Rü-stungen wurden nun mit Blut und Staub befleckt und gaben denStreichen der Streitaxt und des Schwertes nach. Die wehendenHelmbüsche flogen zerstückt wie Schneeflocken umher, und die ganzePracht des kriegerischen Aufzugs war verschwunden, und was manerblickte, war eher geeignet Schrecken und Mitleid einznflößen.

Doch so groß ist die Macht der Gewohnheit, daß nicht nurdie gemeinen Zuschauer, die durch furchtbare Schauspiele gewöhn-lich angezvgen werden, sondern selbst die Damen, welche die Gal-lerten anfüllten, dem Kampfe mit steigender Theilnahme zusahen,ohne je die Augen von einer so erschütternden Scene abzuwenden.Hie und da wurde freilich eine schöncWangebleich, oder man ver-

N-nu-eant hieß das Banner der Templer, welches halb schwarz,halb weiß war, um anzudenten, wie man sagt, daß sie redlich und auf-richtig gegen die Christen, aber schwarz und schrecklich gegen die Ungläu-bigen seien.