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Der enterbte Ritter versank in düstere Gedanken, warum,dürfen wir unfern Lesern für jetzt noch nicht entdecken.
Wir müssen jetzt die Scene nach dem Dorfe Ashby, odervielmehr nach einem Landhause in der Nähe desselben verle-gen, welches einem reichen Juden gehörte, bei dem sich Jsaacmit seiner Tochter und seinen Dienern einqnartirt hatte.
In einem kleinen, aber mit Verzierungen im morgenländi-schen Geschmack reichlich ausgestatteten Zimmer saß Rebecca aufmehreren über einander gelegten Kiffen, welche längs einerErhöhung angebracht waren, die rings um das Zimmer lief,und gleich der Estrada der Spanier statt der Stühle und Sesseldiente. Sie beobachtete die Bewegungen ihres Vaters, der mitniedergeschlagener Miene und unregelmäßigen Schritten im Zim-mer umherging, mit kindlicher und ängstlicher Aufmerksamkeit. Zu-weilen schlug er die Hände zusammen, zuweilen erhob er die Au-gen zur Decke, wie Jemand, der sich in großer Unruhe befindet.
„O Jakob!" rief er aus, „und all ihr zwölf Erzväter unseresStammes, was ist das für ein Unglück für einen armen Mann,der doch jeden Buchstaben im Gesetz Mosls treulich beobachtethat! Fünfzig Zechinen mit einem Griffe mir entwendet zusehen, und durch die Finger eines Tyrannen!"
„Aber, Vater," sagte Rebecca, „es schien doch, als gäbetIhr dem Prinzen das Geld willig und gern" —
„Willig, sagst Du, willig? Ja, eben so willig, als da ichin dem Meerbusen von Marseille meine Maaren über Bordwarf, um das Schiff leichter zu machen bei dem heftigenSturme — und war denn das nicht eine Stunde voll unaus-sprechlichen Elends, obgleich ich selbst das Opfer brachte?"
„Es geschah aber doch, um unser Leben zu retten, Vater,"versetzte Rebecca, „und der Gott unserer Väter hat seitdemEuer Waarcnlager und Euren Handel gesegnet."