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14 (1851) Ivanhoe
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fugten sogar noch hinzu: »Lange lebe die sächsische Prinzessin!lange lebe der Stamm des unsterblichen Alfred!"

Wie unangenehm auch diese Töne dem Prinzen Johannund seiner Umgebung sein mochten, so sah jener sich doch ge-uöthigt, die Wahl des Siegers zu bestätigen, und so stieg ersogleich zu Pferde und ritt in Begleitung seines Gefolges wie-der in die Schranke». Der Prinz verweilte einen Augenblickunter der Gallerie der Lady Alicia, der er sein Complimcntmachte, indem er zugleich zu seiner Umgebung sagte:Wahr-lich, Ihr Herren, wenn des Ritters Thaten heute auch be-wiesen haben, daß er Glieder und Muskeln hat, so zeigt dochseine gegenwärtige Wahl, daß seine Augen eben nicht die klar-sten sind."

Bei dieser Gelegenheit, so wie in seinem ganzen Leben, hattePrinz Johann das Unglück, den Charakter Derer zu verkennen,die er für sich zu gewinnen wünschte. Waldemar Fitzursefühlte sich mehr beleidigt als geschmeichelt dadurch, daß derPrinz so laut äußerte, seine Tochter sei verschmäht worden.

Ich kenne kein Recht der Ritterschaft," sagte er,so köst-lich und unveräußerlich, als das jedes freien Ritters, die Dameseiner Liebe durch eigenes Urtheil zn wählen. Meine Tochterstrebt nach keiner solchen Auszeichnung, und wird in ihremeigenen Charakter und in ihrer eigenen Sphäre hinreichendenErsatz finden für das, was man ihr schuldig ist."

Prinz Johann crwicdcrte nichts darauf, sondern sporntesein Roß an und sprengte auf die Gallerie zn, wo Lady Ro-wena noch immer mit der Krone zn ihren Füßen saß.

Empfangt, schone Dame," sagte er,das Zeichen EurerHerrschaft, welcher Niemand aufrichtiger huldigen kann alsich selbst, Johann von Anjou; und gefällt es Euch, heute nebstEurem edlen Vormund und Freunden unser Bankett im Schlosse