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Silber, und ihre Streitrosse, und ihre Rüstungen von Erzund Stahl als Beute und Lohn bekommen!"
Die nämliche ängstliche Theilnahme zeigte der würdige Judewährend jedes Ganges, welcher stattfand, und selten verfehlteer zu berechnen, wie viel das Pferd und die Rüstung werthsein könne, welche dem Sieger nach dem Gesetze zufielen. Mansieht daraus, daß diejenigen, welche den Theil der Schrankencinnahmen, wovor er jetzt eben verweilte, keinen geringen An-theil an dem Glücke des enterbten Ritters genommen hatten.
Ans Unentschlossenheit oder irgend einem andern Grundeblieb der Sieger des Tages länger als eine Minute unbeweg-lich, während die Augen der schweigenden Versammlung festauf ihn geheftet waren; endlich senkte er langsam und mitGrazie die Spitze seiner Lanze, und legte die Krone, die daranhing, zu den Füßen der schönen Rowena nieder. Augenblick-lich ertönten die Trompeten, indem die Herolde die Lad» Ro-wena als Königin der Schönheit und Liebe für den folgen-den Tag ausriefen, und Venen mit angemessenen Strafen droh-ten, welche ihrer Herrschaft nicht den gebührenden Gehorsamleisten würden. Hierauf wiederholten sie ihre Bitte um Mild-thätigkeit, und Cedric beantwortete diese in der Freude seinesHerzens durch eine reichliche Gabe, welcher Athelstanc, obgleichminder schnell, ein gleiches Geschenk beifügte.
Unter den Damen von normannischer Abkunft ließ sich zwareiniges Gemurmel vernehmen, denn sie waren eben so weniggewohnt, einer sächsischen Schönheit den Vorzug zu Theilwerden, als ihre Edlen in den Spielen, die sie selber einge-führt hatten, eine Niederlage erleiden zu sehen. Indessen wur-den die Aeußerungen des Mißfallens durch den lauten Rufdes Volks unterdrückt: »Es lebe die Lady Rowena, die er-wählte, gesetzmäßige Königin der Liebe und Schönheit!" Manche