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pler, indem er einen rachevollen Blick auf seinen Gegner warf,„und wo Niemand uns trennt."
„Wenn es nicht geschieht," sagte der enterbte Ritter, „sowird es wenigstens nicht meine Schuld sein. Zu Fuß oder zuPferd, mit Lanze, Streitaxt oder Schwert bin ich gleich bereit,mit Dir zu kämpfen."
Sie würden noch mehr und zornigere Worte gewechselt ha-ben, doch die Marschälle kreuzten ihre Lanzen zwischen sie undnöthigten sie, sich zu trennen. Der enterbte Ritter kehrte zuseiner ersten Stellung zurück und Bois-Guilbert in sein Zelt,wo er den übrigen Thcil des Tages in qualvoller Verzweif-lung zubrachte. '
Ohne von seinem Pferde abzustcigen, rief der Sieger, ihmeinen Becher Wein zu bringen, öffnete den untern Theil seinesViflrs, und rief, als er ihn leerte: „Allen treuen englischenHerzen — Untergang den fremden Tyrannen!" — Dann ließer wieder seine Trompete blasen und bat einen Herold, denAuSforderern anznkündigen, daß er keine Wahl treffen werde,sondern bereit sei, in der Ordnung mit ihnen zu kämpfen,wie sie sich ihm stellen würden.
Der riesenhafte Front-de-Boenf, in eine schwarze Rüstunggekleidet, war der Erste, der auf den Kampfplatz trat. Aufweißem Schilde trug er einen schwarzen Stierkopf, halb aus-gelvscht von den zahlreichen Kämpfen, die er bestanden hatte,und mit der anmaßenden Unterschrift versehen: Lave, mlsum.Ueber diesen Kämpfer erlangte der enterbte Ritter einen ge-ringen, aber entscheidenden Vortheil. Beide Ritter brachenihre Lanzen trefflich, doch Front-de-Boeuf, der bei dem Zu-sammenstößen einen Steigbügel verlor, wurde für besiegt erklärt.
Bei dem dritten Kampfe des Fremden mit Sir PhilippMalvoifln war er ebenso erfolgreich. Er traf diesen Baron so