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14 (1851) Ivanhoe
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stabe das Zeichen, zum Anguss zu blasen. Die Kämpfer eil-ten wieder von ihren Plätzen fort nnd trafen mit derselbenSchnelligkeit, mit derselben Geschicklichkeit nnd derselben Ge-walt, aber nicht mit demselben Gluck, wie vorher, in der Mittedes Platzes zusammen.

Bei diesem zweiten Zusammentreffen zielte der Templernach dem Mittelpunkte des Schildes seines Gegners und trafihn so genau nnd gewaltsam, daß die Lanze zersplitterte, undder enterbte Ritter im Sattel schwankte. Dieser hatte beimBeginn des Anrennens die Spitze seiner Lanze auf Bois-Gnil-bert's Schild gerichtet, im Augenblicke des Zusammentreffensaber veränderte er sein Ziel, und richtete sie auf den Heimseines Gegners ein schwerer zu treffendes Ziel, welches aber,einmal getroffen, den Stoß nm so gefährlicher machte. Sichertraf er das Visir des Normannen und die Lanzenspitze faßtedie Stangen desselben. Doch selbst bei diesem Nachtheil be-hauptete der Templer seinen hohen Ruf; und wären nicht dieGurten seines Sattels zerrissen, so wäre er vielleicht nichtheruntcrgeworfen worden. So aber rollten Sattel, Pferd undMann in einer Staubwolke auf den Boden.

Sich von den Steigbügeln und dem gestürzten Rosse freizu machen, war für den Templer das Werk kaum eines Au-genblicks, und zum Wahnsinn gebracht, theils durch seineSchande, theils durch den lauten Znrnf der Menge, zog ersein Schwert nnd bot damit seinem Sieger Trotz- Der ent-erbte Ritter sprang vom Pferde nnd zog ebenfalls sein Schwert.Doch die Marschälle sprengten zwischen sie und erinnerten sie,daß die Gesetze des Turniers gegenwärtig eine solche Art desKampfes nicht gestatteten.

Wir werden uns wieder treffen, hoffe ich," sagte der Tcm-

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