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14 (1851) Ivanhoe
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mit der Aeußerung dazwischen, daß es besser, aber schwerlich leich-ter sei, der Beste unter Hunderten, als der Beste vonZwcicn z u sein.

Athelstane nahm dies für ein ernsthaftes Compliment, aberCedric, der seines Narren Meinung besser verstand, warf ihmeinen strengen und drohenden Blick zu. Ein Glück war csfür Wamba, daß Zeit und Ort seinen Herrn verhinderten,ihm ungeachtet seiner Stellung und seiner Dienste fühlbarereZeichen seines Zornes zu geben.

Die Pause in dem Turnier war noch nicht unterbrochen,außer von den Stimmen der Herolde, welche riefen:Liebeder Damen, zerspittertc Lanzen! tretet vor, tapfere Ritter,schöne Augen sehen auf Eure Thaten!"

Auch die Musik der Ausiorderer ließ sich von Zeit zu Zeitkräftig hören und drückte Triumph oder Hohn aus, währenddas Volk murrte, daß dieser Feiertag in Unthätigkeit vergehe,und alte Ritter und Edle flüsternd über den Verfall des krie-gerischen Geistes klagten, von den Triumphe» ihrer jüugernTage sprachen, aber zugestandcn, daß das Land jetzt keine Da-men von so glänzender Schönheit liefere, als früher die Tur-niere verherrlicht und belebt hätten. Prinz Johann sprach schonzu seinen Begleitern davon, Anstalten zu dem Bankett zu tref-fen, und von der Nothwendigkcit Brian de Bois-Gnilbert denPreis zuzuerkennen, der mit einer einzigen Lanze zwei Ritterzu Boten geworfen und einen Dritten entwaffnet hatte.

Endlich, als die saracenische Musik ein Stück schloß, womitsie das Schweigen in den Schranken unterbrochen hatte, wurdedasselbe von einer einzelnen Trompete beantwortet, die vomnördlichen Ende her eine Ausforderung blies. Aller Augenrichteten sich dorthin, um den neuen Kämpfer zu sehen, dendiese Töne ankündigten, und sobald die Schranken geöffnetwaren, ritt er über den Kampfplatz. So weit man einen