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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
109
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Sattel geworfen zu werden; denn jener Fehler rührte offenbar vonMangel an Geschicklichkeit in Führung dieser Waffe und des Ros-ses her, wogegen dies durch einen Zufall bewirkt werden konnte.Der fünfte Ritter allein rettete die Ehre seiner Partei, und im Zu-sammentreffen mit dem Johanniterritter zerspitterten beide Lan-zen, ohne daß einer einen Vortheil davon hatte.

Der Frcudenrnf der Menge, nebst den Ausrufungen der He-rolde und dem Klange der Trompeten, verkündigten den Triumphder Sieger, so wie die Niederlage des Besiegten. Die Erster» zo-gen sich in ihre Zelte zurück, und die Letzter», so gut es gehen wollte,sich zusammenraffend, entfernten sich beschämt und verhöhnt ausden Schranken, um sich mit den Siegern wegen des Lösegeldes fürihre Rüstungen und Rosse zu besprechen, die nach den Tnrnierge-setzen jenen verfallen waren; der Fünfte allein verweilte lange ge-nug in den Schranken, um den Beifall derZuschauer einzuernten,und langsam zog er sich von dem Kampfplatze zurück.

Es trat uuu eine zweite und dritte Partie von Rittern in dieSchranken, und ob sie gleich manchen Bortheil errangen, so bliebdoch im Ganzen der Vorzug auf der Seite der Ansforderer, indemnicht Einer aus demSattel gehoben wurde, oder fehlgcstoßen hatte,welches denn doch Einem oder dem Andern ihrer Gegner bei jedemZusammentreffen begegnet war. Der Muth von diesen war daherauch sehr gesunken. Drei Ritter erschienen nur beim vierten Gange,und diese, die Schilde von Bois-Guilbert und Front-dc-Bocufvermeidend, begnügten sich, die der drei andern Ritter zu berüh-ren, welche lange nicht so viel Kraft und Geschicklichkeit bewiesenhatten. Diese kluge Auswahl störte indessen das Schicksal desKampfes nicht, die Ansforderer blieben immer im Vorthcil. DieGegner wurden alle drei besiegt, indem der Eine ans dem Sattelgehoben wurde und die Andern fchlstießen-

Nach diesem vierten Gange erfolgte eine beträchtliche Pause.