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14 (1851) Ivanhoe
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scheu Ursprungs, aus dem gelobten Lande mit zurückgebracht, undschien in der Vermischung mit Cymbeln und Glöckchen den Eintre-tenden Willkommen und Ansforderung zugleich entgegenzurufen.Unter den auf sie gerichteten Blicken einer unermeßlichen Mengevon Zuschauern ritten diefünfRitter nach der erhöhten Stelle zu,wo die Zelte der Ausforderer standen, und hier sich trennend, be-rührte jeder Einzelne mit der umgekehrten Lanze leicht den Schilddes Gegners, den er sich besonders erlesen hatte. Dieniedere Elasteder Zuschauer im Allgemeinen, ja sogar manche von höheremStande, und man sagt, selbst einige Damen wären unzufriedengewesen, daß die Kämpfer nur die Waffen der Höflichkeit gewählthätten. Denn die nämlichen Personen, welche gegenwärtig demgrausigsten Trauerspiele den meisten Beifall schenken, interessir-ten sich zu jener Zeit für ein Turnier meistens nach dem Grade derGefahr, dem sich die Kämpfenden dabei aussetzten.

Als sich die Kämpfer ihre friedliche Absicht zu erkennen gegebenhatten, zogen sie sich an das Ende der Schranken zurück, wo sie ineiner Linie ausgestellt blieben. Die Ausforderer aber, jeder ausseinem Zelte hervvrtretend, bestiegen ihre Rosse und ritten, anihrerSpitze Brian de Bois-Guibert, von der erhöhten Ebene herab,indem sie sich jeder einzeln den Rittern entgcgenstellten, die ihreSchilde so eben berührt hatten.

Beim Schalle der Hörner und Trompeten sprengten sie jetztauf einander los, und die Geschicklichkeit oder das Glück der Aus-forderer war so groß, daß diejenigen, welche auf Bois-Guilbert,Malvoisln und Front de Boeuf stießen, sogleich zu Boden gewor-fen wurden. Der GegnerGrantmesnil's, statt seine Lanze an demHelm oder dem Schild seines Gegners zu zerbrechen, irrte der-gestalt von der geraden Linie ab, daß er dieselbe gar nicht an derPerson des Feindes, sondern außerhalb derselben zerbrach einUmstand, der für noch schimpflicher gehalten wurde, als aus dem