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Instrumente hinzu fügten. Als diese Töne schwiegen, zogen sichdie Herolde in bunter und schimmernder Procession aus denSchranken zurück, und es blieb Niemand darin, außer denMar-schällen, welche vom Kopf bis zum Fuß geharnischt, zu Pferde,bewegungslos wie Statuen an dem entgegengesetzten Ende derSchranken standen. Unterdessen füllte sich der eingeschlosseneRaum am nördlichen Ende der Schranken, so groß er war, ganzmit Rittern an, welche ihre Geschicklichkeit gegen die Ausfvrdererbeweisen wollten, und von den Gallerien betrachtet, gewährtensle den Anblick eines wogenden Meeres von Fedcrbüschen, unter-mischt mit blitzenden Helmen und hohen Lanzen, an deren äußerstenSpitzen zuweilen ein schmales Fähnchen flatterte, wodurch dielebendige Regsamkeit des Gemäldes gar sehr erhöht wurde.
Endlich öffneten sich die Barrieren, und fünfRitter, durchs Loosgewählt, ritten langsam aufdenKampfplatz; Eineran der Spitze,die Andern paarweise folgend. Alle waren glänzend bewaffnet;doch es ist unnöthig, hier auf alle Einzelheiten einzugehen. Längstsind ihre Wappenschilde von den Mauern ihrer Schlösser herab-gefallen, ihre Schlösser selbst nur noch Ruinen, oftkanm die Stellenoch bekannt, wo sie einst gestanden, und manche Generation istseitdem ansgestorben und vergessen in demselben Lande, wo sie einstals mächtige Herren und Eigenthümer herrschten. Was könntees dem Leser helfen, jetzt ihre Namen zu hören, oder die schwin-denden Symbole ihres kriegerischen Ranges zu erblicken?"
Ungestört indeß durch den Gedanken der Vergessenheit, die sieund ihre Thaten erwarteten, ritten die Kämpfer durch die Schran-ken, ihre muthigcn Rosse anhaltend und sle zum langsamen Gangenöthigend, indeß sle zugleich alle Geschicklichkeit und de» Anstandguter Reiter zeigten. Als der Zug in die Schranken trat, ließ sicheine wilde barbarische Musik hinter den Zelten der Ausfordererhören, wo die Musiker verborgen waren. Sie war morgenländi-