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„Ei," fuhr Prinz Johann fort, ohne auf ihn zu achten,„und da ist mein ungerechter Mammon auch — der Marquisder Marken und der Baron der Byzantiner, der mit verarm-ten Kerlen um den Platz streitet, deren abgeschabte Mäntelkeinen einzigen Kreuzer in den Taschen haben, um den Teu-fel zu verhindern, dort sein Spiel zu treiben. Bei dem Leibedes heiligen Marcus, mein Fürst der Aushülfe mit seiner lie-benswürdigen Jüdin soll einen Platz auf der Gallcric haben!— Was ist ste, Jsaac, Dein Weib oder Deine Tochter, jeneorientalische Houri, die Du unter Deinen Arm schließest, alswäre sie Dein Schatzkastcn?"
„Meine Tochter Rebecca, Eurer Hoheit zu dienen," ant-wortete der Jude mit tiefer Verbeugung, ohne durch des Prin-zen Gruß in Verlegenheit zu gerathen, der wenigstens eben soviel Spott als Höflichkeit enthielt.
„Um so weiser bist Du," sagte Johann mit lautem Lachen,in welches seine muntern Begleiter folgsam mit einstimmten.„Aber Tochter oder Weib, sie sollte nach Maßgabe ihrer Schön-heit und Deiner Verdienste vorgezvgen werden. — Wer sitztdort oben?" fuhr er fort, indem er seine Angen zu der Gal-lerte erhob- „Sächsische Kerle, die sich ihrer ganzen Länge nachausstreckcn! — Pfui über sie! — Laßt sie zusammenrücken undmeinem Wnchcrerfürsten und seiner liebenswürdigen TochterPlatz machen. Diese Bauerlümmel sollen wissen, daß sie diehohen Plätze in der Synagoge mit denen thcilen müssen, wel-chen die Synagoge eigentlich gehört."
„Die Personen, an welche er diese beleidigende und un-höfliche Anrede richtete, waren Niemand anders als die FamilieCedric's des Sachsen nebst seinem Verbündeten und Verwand-ten Athclstane von Coningsburgh, einem Manne, der wegenseiner Abkunft von den letzten angelsächsischen Monarchen Eng-Jvanhve. I. 7