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lauds, von allen sächsischen Eingeborenen im nördlichen Eng-land mit der höchsten Achtung behandelt wurde. Doch nebstdem Blute seines alten königlichen Geschlechts waren vielevon den Schwächen desselben auf Athelstane vererbt. Er hatteein wohlgebildetes Gesicht, war massiv und stark von Körper-bau und in der Blüthe seines Alters, aber ohne Leben in sei-nem Ausdruck, hatte nichtssagende Augen, niederhängendcBrauen, war plump und schwerfällig in allen Bewegun-gen, so daß der Beiname eines seiner Vorfahren auf ihnvererbte, und er allgemein Athelstane der Unentschlossene ge-nannt wurde. Seine Freunde, und er hatte deren viele, dieihm wie Cedric leidenschaftlich zugethan waren, behaupteten,daß seine Trägheit nicht von Mangel an Muth herrührc, son-dern nur von Mangel an Entschlossenheit. Andere behaup-teten, daß das angeerbte Laster der Trunkenheit seine Geistes-kräfte, die nie sehr scharf gewesen, umnebelt habe, und daßder passive Muth und die nachgiebige Gemüthsart, welche nochzurückblieben, nur die Hefen eines Charakters wären, der viel-leicht Lob verdient hätte, von dem sich aber alle schätzbarenThcile im Verlaufe langgewohnter Ausschweifungen losgetrennthätten.
An die beschriebene Person richtete der Prinz den gebiete-rischen Befehl, für Jsaac und Rebecca Platz zu machen. Athel-stane, sehr bestürzt über einen Befehl, der nach den Sittenund Gefühlen jener Zeit etwas sehr Beleidigendes hatte, nichtWillens zu gehorchen, aber unentschlossen, auf welche Weiseer sich widersctzcn solle, stellte nur die vis inertiae dem WillenJohann's entgegen; und ohne sich zu regen, oder die geringsteBewegung zu machen, als wolle er gehorchen, öffnete er seinegroßen grauen Angen und starrte den Prinzen mit einem Er-staunen an, welches etwas außerordentlich Lächerliches an sich