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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
Seite
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Die Oeffnungen zum Eintritt der Kämpfer waren am nörd-lichen und südlichen Ende der Schranken, mit starken hölzer-nen Thoren versehen, weit genug, um zwei Reiter neben ein-ander einzulaffen. An jedem dieser Eingänge standen zweiHerolde nebst sechs Trompetern, eben so vielen Staatsbotenund einer starken Abtheilung von Bewaffneten, um die Ord-nung aufrecht zu erhalten und sich von der Beschaffenheit derRitter zu überzeugen, die an diesem kriegerischen Spiele Theilzu nehmen beabsichtigten.

Auf einer Erhöhung jenseits des südlichen Einganges, voneiner natürlichen Erhöhung des Bodens gebildet, waren fünfprächtige Zelte angebracht, mit rothen und schwarzen Fähn-chen verziert, den gewählten Farben der fünf ausforderndenRitter. Die Stricke, womit die Zelte gehalten wurden, warenvon derselben Farbe. Vor jedem Zelte hing das Schild desRitters, der dasselbe cinnahm, und neben demselben stand seinKnappe, als ein wilder Mann verkleidet, oder in irgend einerandern phantastischen Kleidung nach dem Geschmack seinesHerrn und der Rolle, die er während des Waffenspieles anzu-nehmen beabsichtigte. Das mittlere Zelt, als der Ehrenplatz,war Brian de Bois-Gnilbert angewiesen worden, dessen Ruhmin allen Arten der ritterlichen Spiele, nicht minder als seineVerbindung mit den Rittern, welche diesen Waffengang unter-nommen hatten, ihn den Ausforderern nicht nur zum Gefähr-ten, sondern auch zum Haupt und Anführer empfohlen hatte.An der einen Seite des Zeltes befanden sich die von ReginaldFront de Boenf und Philipp de Malvoisin, und auf der an-dern das Zelt Hugv's de Grantmesnil, eines Barons aus derNachbarschaft, dessen Ahnherr Lord Groß-Steward von Eng-land zur Zeit des Eroberers und seines Sohnes, William Ru-fus, gewesen war. Ralph de Vipont, ein Johanniterritter,