welcher einige alte Besitzungen zu Heather in der Nähe vonAshby de la Zouche hatte, nahm das fünfte Zelt ein. Vondem Eingänge in die Schranken führte ein sauberer Weg, un-gefähr zehn Ellen breit, zu der Erhöhung, auf der die Zeltestanden. Dieser war auf jeder Seite mit einem starken Pfahl-werke versehen, sowie auch die Esplanade vor den Zelten, unddas Ganze wurde von Bewaffneten bewacht.
Der nördliche Zugang zu den Zelten endigte sich in einemähnlichen Eingang von dreißig Fuß Breite. Am äußersten Endedesselben war ein großer Raum eiugeschloffen für solche Ritter,die den Ausforderern in den Schranken begegnen wollten, undhinter diesen waren Zelte aufgcschlagen, welche Erfrischungenaller Art zu ihrer Stärkung enthielten, nebst Waffen- undHufschmieden und andern ähnlichen Handwerkern, um ihnenim Nothfall sogleich die gehörigen Dienste leisten zu können.
Der äußere Umfang der Schranken war zum Theil vonGallerten besetzt, die mit Teppichen und Kiffen versehen waren,zur Bequemlichkeit der Damen und der Edlen, die als Zu-schauer bei der Festlichkeit erwartet wurden. Ein enger Raumzwischen dieser Gallerte und den Schranken gewährte dem Mit-telstände und den Zuschauern, die nicht ganz zum Pöbel ge-hörten, volle Bequemlichkeit. Er ließ sich gewissermaßen mitdem Parterre unserer Theater vergleichen. Die gemischte Mengemußte sich mit großen Rasenbänkcn behelfen, die zu diesemZwecke angebracht, und bei der natürlichen Erhebung des Bo-dens die Sitzenden über die Gallerten hinwcgschaucn ließen,und ihnen eine freie Aussicht in die Schranken gewährten. Außerdiesen Bequemlichkeiten hatten sich noch viele Hunderte Bäumezum Standpunkte anscrsehen, ja sogar der Thurm einer benach-barten Dorskirche war mit Zuschauern fast bedeckt.
Hinsichtlich der allgemeinen Einrichtung bleibt noch dies zu