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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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„Die Lady Rowena hat uns alle bestraft," sagte der Prior,„indem sie die Kühnheit meines Freundes zurückweist. Laßtmich hoffen, daß sie weniger grausam gegen die glänzendeRitterschaar sein wird, die sich beim Turnier versammelt."

„Es ist ungewiß, ob wir dorthin gehen," sagte Cedric. „Ichliebe diese Eitelkeiten nicht, die meinen Vätern unbekannt wa-ren, als England noch frei war."

„Laßt uns dennoch hoffen^ daß unsere Gesellschaft Euchbestimmen wird, dorthin zu reisen," sagte der Prior; „da dieWege so unsicher sind, ist die Begleitung Sir Brian de Bois-Guilbert's nicht zu verachten."

„Herr Prior," antwortete der Sachse, „wohin ich auch im-mer in diesem Lande gereist bin, habe ich bis dahin außerder Hülfe meines guten Schwertes und meiner getreuen Die-ner in keiner Hinsicht eines andern Beistandes bedurft. Gegen-wärtig, wenn wir wirklich nach Ashby de la Zonche reisen,geschieht es in Begleitung meines edlen Nachbars und Lands-manns Athelstane von Cvningsburgh, und mit einem solchenGefolge, mit dem wir Geächteten und Fcudalfeinden trotzenkönnen- — Ich trinke Euch diesen Becher Weines zu, der, wieich hoffe, nach Eurem Geschmack sein wird, Herr Prior, unddanke Euch für Eure Höflichkeit. Solltet Ihr so strenge anEurer Mönchsregel halten," setzte er hinzu, „daß Ihr EuerGetränk von saurer Milch vorzieht, so werdet Ihr mir dochhoffentlich aus Gefälligkeit Bescheid thun."

„Nein," sagte der Priester lachend, „wir beschränken unsnur in unserer Abtei auf die lac äulee oder auf die Isc scickum.Im Umgänge mit der Welt fügen wir uns der Weltsitte, unddaher thue ich Euch in diesem rechtschaffenen Weine Bescheid,nnd überlasse meinem Laienbruder das schwächere Getränk."

„Und ich," sagte der Templer, indem er seinen Becher füllte,

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