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von fleckenlosem Weiß, in weilen Falten niedcrfloß. Dasachteckige Kreuz seines Ordens war, aus schwarzem Sammetgeschnitten, auf der Schulter an seinen Mantel geheftet. Diehohe Mütze bedeckte nicht mehr seine Stirn, die nur alleinvon kurzem und dicht gelockten, rabenschwarzen Haar beschat-tet wurde, welches seiner ungewöhnlich dunkeln Gesichtsfarbeentsprach. Nichts hatte graziöser und zugleich majestätischersein können als sein Schritt und seine Haltung, hätte mannicht ein hochfabrendcs Wesen darin zu deutlich erkannt, wel-ches man sich so leicht bei unbestrittenem Ansehen anzueignenpflegt.
Diesen beiden hohen Personen folgten ihre beiderseitigenDiener, und in demüthigerer Entfernung ihr Führer, dessenAenßercs nichts Bemerkenswerthes an sich hatte, als was diegewöhnliche Kleidung eines Pilgers mit sich bringt. Ein groberMantel von schwarzem Wollenzeng hüllte seinen ganzen Kör-per ein. Er glich hinsichtlich des Schnitts einigermaßen einemheutigen Husarenmantel, und hatte ähnliche niederhängcndeAcrmel. Grobe Sandalen, die mit Riemen an seine bloßenFüße gebunden waren, ein Hut mit breitem Rande, mitMuscheln besetzt, und ein langer eisenbeschlagencr Stab, andessen oberem Ende ein Palmzweig befestigt war, vollendetendes Pilgers Anzug. Er folgte bescheiden dem Letzten, der indie Halle trat, und da er bemerkte, daß der untere Tisch nichtRaum genug für die Dienerschaft Cedric's und seiner Gästehatte, so ging er zu einem Sessel, der neben einem der großenKamine stand, schien beschäftigt seine Kleider zu trocknen, undwartete, bis ihm irgend Jemand an dem Tische Platz machen,oder der Haushofmeister ihn an dem von ihm gewählten Ortemit Erfrischungen versehen werde.
Cedric erhob sich und empfing seine Gäste mit einer Miene