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hat. Geh, fleh, daß ihnen sorgfältig aufgcwartet werde; machtnicht, daß sie in ihrem Stolze sagen, der angelsächsische Bauerhabe zugleich seine Armuth und seinen Geiz gezeigt."
Der Haushofmeister ging mit mehreren Dienern hinaus, umdie Befehle seines Herrn auszuführen. „Der Prior Aymcr!" wie-derholte Cedric, indem er Oswald ansah, „wenn ich nicht irre, derBruder von Giles deMaulevercr, jetzt Besitzer von Middleham ?"
Oswald machte ein respectvolles Zeichen der Bejahung.„Sein Bruder sitzt ans dem Staatsscssel und maßt sich dasErbe eines bessern Geschlechts an, des Geschlechts Ulgars vonMiddleham; aber welcher normannische Herr thnt nicht das-selbe? Dieser Prior ist, sagt man, ein freier und jovialerPriester, der den Weinbecher und das Jagdhorn mehr liebt,als die Schelle und das Gebetbuch. Gut, laßt ihn kommen,er soll willkommen sein. Wie nanntet Ihr den Templer?"
„Brian de Bois-Gnilbert."
„Bois-Guilbert?" sagte Cedric, noch immer in dem nach-denkcnden Tone redend, woran ihn die Lebensweise unter sei-nen Dienern gewöhnt hatte, und dem eines Mannes glich, dermehr mit sich selber als mit seiner Umgebung redet. — „Bois-Guilbert?" Dieser Name ist sowohl im guten, als auch imbösen Sinne weit und breit bekannt. Man sagt, er ist einerder Tapfersten seines Ordens, aber mit ihren gewöhnlichenLastern befleckt, mit Stolz, Anmaßung, Grausamkeit und Wol-lust; ein hartherziger Mann, der weder Furcht auf Erden, nochEhrfurcht vor dem Himmel kennt. So sagen die wenigen Krie-ger, die aus Palästina zurückgekehrt sind. — Gut, es ist nur aufeine Nacht; auch er soll willkommen sein. — Oswald, stich dasälteste Weinfaß an; sehe den besten Meth, das stärkste Bier, denklarsten Cider auf; fülle die größten Trinkhörner — Templerund Aebte lieben gute Weine und gutes Maaß. — Elgitha, laß