uns verkündet; ich vcrmuthe irgend eine Räuberei, die anmeinem Eigenthum ist verübt worden."
In weniger als drei Minuten zurückkehrend, meldete einWächter, daß der Prior von Jorvaulx und der gute RitterBrian de Bois-Guilbert, Mitglied des tapfcrn und ehrwür-digen Ordens der Tempelherren nebst einem kleinen Gefolgeum gastliche Aufnahme und ein Nachtlager bäten, da sie aufdem Wege zu dem Turnier wären, welches übermorgen inder Nähe von Ashby-de-la-Zouche solle gehalten werden.
„Aymer, der Prior Aymer? Brian de Bois-Guibert?" —murmelte Cedric; „beide Normannen; aber Norman» oderSachse, die Gastfreundschaft von Rothcrwood darf nicht ver-weigert werden; sie sind willkommen, da cs ihnen gefallenhat, hier anzuhalten — willkommener würden sie gewesen sein,wären sie auf ihrem Wege weiter geritten- Doch cs wäremeiner unwürdig, wegen eines Nachtlagers und eines Abend-essens zu murren; als Gäste wenigstens müssen selbst Nor-männer ihre Frechheit unterdrücken- — Geh, Hundebcrt," fügteer zu einer Art von Haushofmeister hinzu, der mit einem weißenStabe in der Hand hinter ihm stand; nimm sechs von denDienern und führe sie in die Fremdenzimmer. Sieh nach ihrenPferden und Manlthieren und gib Acht, daß es ihrem Ge-folge an nichts fehlt. Gib ihnen frische Kleider, wenn sie derenbedürfen, und Feuer, und Wasser zum Waschen, und Weinund Bier; und sage den Köchinnen, sie sollen, was sie in derEile hcrbeischaffen können, zu unserer Abendmahlzeit hinzu-fügcn, und cs anftragen, wenn diese Fremden bereit sind, da-ran Theil zu nehmen- Sage ihnen, Hundebcrt, daß Cedricsie selber willkommen heißen würde, doch er habe ein Gelübdeabgelegt, keinem mehr als drei Schritte entgegen zn gehen,der nicht an dem angelsächsischen königlichen Blute Antheil