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ten Nowena erwarten, um der Selbstverläugnnng und Zurück-haltung, die ich auweuden soll, das Gleichgewicht zu halten,wenn ich mich um die Gunst eines so aussätzigen Kerls bewer-ben soll, wie Ihr mir ihren Vater Cedric geschildert habt."
„Cedric ist nicht ihr Vater," versetzte der Prior, „und nurihr entfernter Verwandter. Sie stammt von vornehmeremBlute ab, als er selber in Anspruch nimmt. Indessen ist erihr Vormund, wozu er sich selber eingesetzt hat, wie ich glaube;doch seine Mündel ist ihm so theuer, als wäre sie sein eige-nes Kind. Ueber ihre Schönheit sollt Ihr bald urtheilenkönnen, und wenn die Reinheit ihrer Gesichtsfarbe und dermajestätische, aber sanfte Ausdruck ihres wilden blauen Augesdie schwarzgelockten Mädchen von Palästina nicht aus EuremGedächtniß verdrängen, oder selbst die Houris in des altenMahmuds Paradiese, so will ich ein Ungläubiger sein, undkein wahrer Sohn der Kirche."
„Sollte Eure gerühmte Schönheit," sagte der Templer,„auch nur im Geringsten bei der Prüfung als mangelhaft er-funden werden, so wißt Ihr unsere Wette."
„Mein goldenes Halsband gegen zehn Fässer Chios-Wein,"antwortete der Prior; „sie sind so gewiß mein, als wären sieschon im Klosterkeller unter Verschluß des alten KellermeistersDennis."
„Und ich selber sollte der Richter sein," sagte der Templer,„und ich allein sollte meinem eigenen Zugeständniß nach da-von überzeugt sein, daß ich seit Pfingsten vor einem Jahrekein so schönes Mädchen gesehen habe — war es nicht so ? —Prior, Euer Halsband ist in Gefahr; ich trage es über mei-nem Halskragen in den Schranken von Ashby de la Zvuche."
„Gewinnt es ehrlich," sagte der Prior, „und tragt es wieIhr wollt; ich bin überzeugt, daß Ihr auf Euer Wort als