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kannst, den Weg zu — wie heißt doch Euer Freisasse, PriorAymer?"
„Cedric," antwortete der Prior, „Cedric der Sachse. —Sage uns, guter Bursche, sind wir in der Nähe seiner Woh-nung, und kannst Du uns den Weg zeigen?"
„Der Weg wird nicht leicht zu finden sein," antworteteGurth, der zum erstenmal das Schweigen brach, „und Ce-dric's Familie begibt sich früh zur Ruhe."
„Still, sage mir das nicht, Bursche!" rief der kriegerischeReiter; „es ist leicht für sie aufzustehcn und die Bedürfnissevon Reisenden, wie wir sind, zu befriedigen; denn wir wer-den uns nicht herablassen, um Gastfreundschaft zu bitten, wowir ein Recht haben zu gebieten."
„Ich weiß nicht," sagte Gurth mürrisch, „ob ich denenden Weg zu dem Hanse meines Herrn zeigen darf, die dasObdach als ein Recht fordern, welches Andere froh sind, sichals eine Gunst erbitten zu können."
„Streitest Du mit mir, Sclave!" rief der Krieger, setzteseinem Pferde die Sporen in die Seite und ließ es eine halbeVolte über den Weg machen, indem er zugleich die Reitgerte er-hob, die er in der Hand hielt, mit der Absicht, das zu bestrafen,was er von einem so geringen Manne für eine Beleidigung hielt.
Gurth warf ihm einen wilden und rachsüchtigen Blick zuund legte mit zorniger aber zögernder Bewegung die Hand anden Griff seines Messers; doch die Dazwischenkunft des PriorAymer, welcher sein Maulthier zwischen seinen Gefährten und denSchweinhirten lenkte, verhinderte die beabsichtigte Gewaltthat.
„Nein, bei der heiligen Maria. Bruder Brian, Ihr müßtnicht glauben, daß Ihr noch in Palästina seid und über heid-nische Türken und ungläubige Saracencn die Oberherrschaftausüben könnt; wir Insulaner lieben keine Schläge, außer