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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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des Rcitcrö. Im Gürtel führte er einen langen zweischneidigenDolch, welcher die einzige Trutzwaffe war, die er an sich trug.

Er ritt kein Maulthier wie sein Begleiter, sondern einenstarken Paßgänger, um sein edles Schlachtroß zu schonen, wel-ches, vollkommen zum Streit gerüstet, von einem Knappen hin-tennach geführt wurde, und ein stählernes Stirnband trug,aus welchem vorn eine lange Spitze hcrvorragtc. An der ei-nen Seite des Sattels hing eine kurze Streitaxt, reich mitdamastener Zierathcn belegt; an der andern des Reiters befie-derter Helm und Helmkragcn, nebst einem langen mit beidenHänden zu führenden Schwerte, dessen sich die Ritter jenerPeriode bedienten. Ein zweiter Knappe hielt die Lanze seinesHerrn in die Höhe, an deren äußerstem Ende ein Fähnchenflatterte, worauf ein Kreuz von derselben Form gestickt war,wie er es auf dem Mantel hatte. Er trug auch seinen kleinendreieckigen Schild, oben breit genug, um die Brust zu decke»,von dort an aber spitz zulaufcnd. Er war mit einem scharlach-nen Tnchc bedeckt, weshalb man die Devise nicht sehen konnte.

Diesen beiden Knappen folgten zwei Diener, deren dunkleGesichter, weiße Turbane und orientalische Kleidung sie als Ein-geborne eines fernen Landes im Orient bezeichnetcn. Dieganze Erscheinung dieses Kriegers und seines Gefolges warphantastisch und ausländisch; der Anzug seiner Knappen warprächtig, und seine orientalischen Diener trugen silberne Bän-der um ihren Hals und um ihre schwarzen Arme und Beine.Die Arme waren vom Ellenbogen an bloß, und die Beine vonder Mitte des Schenkels bis zum Knöchel. Ihre Kleidung warvon Seide und mit Stickerei versehen, ließ auf den Rcichthumund hohen Rang ihres Herrn schließen, und bildete zugleich ei-nen auffallenden Contrast zu der kriegerischen Einfachheit seineseigenen Anzuges. Sie waren mitkrummen Säbeln bewaffnet, de-