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ren Griff und Gehenk mitGold ausgelegt war, und mittürkischcnDolchen von noch kostbarerer Arbeit. Jeder von ihnen trug an sei-nem Sattelknopfe ein Bündel Wurfspieße, etwa vier Fuß lang, mitscharfen stählernen Spitzen, eine sehr gebräuchliche Waffe unter denSaracencn,undderenAndenkcnindemkriegerischcnSpiel eljsrrlüaufbewahrt ist, welches noch heutiges Tages imOrient geübt wird.
Die Pferde dieser Diener waren dem Ansehen nach ebensofremdartig wie ihre Reiter. Sic waren von saraccnischemUrsprünge und folglich von arabischer Rasse. Ihre schönenschlanken Glieder, kleinen Füße, dünnen Mähnen und leichtehüpfende Bewegung bildete einen starken Gegensatz zu denstark gebauten schweren Pferden, deren Rasse in Flandernund der Normandie cultivirt wurde, weil nur sic einen Rei-ter in voller Rüstung zu tragen vermochten, und welche,neben jene orientalischen Renner gestellt, für eine Persvnifica-tion der Substanz und des Schattens hätten gelten können.
Das seltsame Ansehen dieser Cavalcade zog nicht nur dieNeugierde Wamba's auf sich, sondern erregte selbst die seinesweniger flatterhaften Gefährten. Den Mönch erkannte ersogleich als den Prior der Abtei Jorvaulx, viele Meilen um-her wohlbekannt als ein Liebhaber der Jagd, der fröhlichenGelage, und, wenn das Gerücht ihm nicht Unrecht ihat, auchanderer weltlichen Vergnügungen, die noch weniger mit sei-nen klösterlichen Gelübden verträglich waren.
Doch so locker waren die Ansichten jener Zeit von der welt-lichen sowohl als der Klostergcistlichkcit, daß der Prior Aymerin der Umgegend seiner Abtei eines guten Rufes genoß. Seinheiteres und joviales Temperament, und die Bereitwilligkeit,womit er von allen gewöhnlichen Vergehungen absolvirte, mach-ten ihn zum Günstling des hohen und niedern Adels, und daer aus einer vornehmen normannischen Familie abstammte,
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