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nischen Zelter, die nur je in Andalusien gezogen worden, undwelche damals von Kaufleuten mit großer Muhe und Gefahrzum Gebrauche reicher und ausgezeichneter Personen eingeführtwurden. Der Sattel und das Kreuz dieses prächtigen Zel-ters waren mit einem langen Fnßteppich bedeckt, der beinaheauf den Boden reichte, und auf welchem Bischofsmützen, Kreuzeund andere kirchliche Embleme reich gestickt waren. Ein ande-rer Laienbruder führte einen Maulesel, der wahrscheinlich mitdem Gepäck seines Vorgesetzten beladen war; und zwei Möncheseines eigenen Ordens, aber von niedrigem Range, ritten zu-sammen hinterher, lachten und schwatzten mit einander, ohneviel auf die andern Mitglieder der Gesellschaft zu achten.
Der Begleiter des geistlichen Würdenträgers war ein Mannvon mehr als vierzig Jahren, schlank, stark, groß und mus-kulös — eine athletische Figur, der lange Anstrengungen undbeständige körperliche Hebungen nichts von den sanftesten Thei-len der menschlichen Gestalt gelassen und Alles in Muskeln,Knochen und Sehnen verwandelt zu haben schienen, die be-reits tausend Mühseligkeiten ausgestanden hatten und bereitwaren noch tausend auszustehen. Sein Kopf war mit einerscharlachnen mit Pelz besetzten Mütze bedeckt — von der Art,welche die Franzosen mortier nennen, wegen ihrer Aehnlich-keit mit der Gestalt eines umgekehrten Mörsers. Sein Ge-sicht war daher vollkommen zu sehen, und der Ausdruck dessel-ben war darauf berechnet, den Fremden Ehrfurcht, wenn nichtgar Furcht einzuflößen. Von den kräftigen und ausdrucksvol-len Zügen, die dadurch, daß er sich beständig der tropischenSonne ausgesetzt hatte, fast zu der Schwärze eines Negers ver-brannt waren, konnte man in ihrem gewöhnlichen Zustande sa-gen, daß sie schlummerten, nachdem der Sturm der Leidenschaftvvrübergezogen; doch die vorspringendcn Adern der Stirn, die