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Gedanken zu mausen war Nectabanus in das Zelt Conradsgerathen, das von der gesammten Dienerschaft verlassen war,von denen einige das Lager verlassen hatten, um die Nach-richt von der Niederlage dem Bruder des Marquis zu brin-gen, unv andere ausgegangen waren, um die Lebensmittel zuholen, welche Saladin mit Verschwendung vertheilen ließ.Der Verwundete schlief unter dem Einfluß von SaladinS wun-dervollem Talisman, so daß der Zwerg Gelegenheit hatte,Alles nach Lust auszuspähen, bis er in seinem Versteck durchdas Geräusch schwerer Tritte erschreckt wurde. Er verstecktesich hinter einen Vorhang, wo er jedoch den Großmeister, derhereintrat und die Zeltdecke hinter sich sorgfältig niedcrließ,sehen und hören konnte. Das Schlachtopfer fuhr aus demSchlaf auf, und cs schien, als ob er die Absicht seines altenGenossen sogleich vermuthet habe: denn er fragte denselbenin einem unruhigen Tone, warum er ihn geweckt habe?
„Ich komme, deine Beichte zu hören, und dir die Absolu-tion zu geben," antwortete der Großmeister.
Von ihrem weiteren Gespräch hatte der erschrockene Zwergwenig behalten, außer daß Conrad den Großmeister bat, keinschwaches Rohr zu zerbrechen, und daß ihm der Templer ei-nen türkischen Dolch in das Herz stieß mit den Worten nceipsIioe — Worte, die noch lange nachher die Einbildung desversteckten Zeugen mit Schrecken erfüllten.
„Ich überzeugte mich von der Wahrheit der Erzählung,"sagte Saladin, „und ließ den Leichnam untersuchen, und ichließ dies unglückliche Geschöpf, durch das Allah das Verbre-chen offenbart hat, in Eurer Gegenwart die Worte wiederho-len, die der Mörder gesprochen, und Zhr selbst habt gesehen,was sie für einen Eindruck auf sein Gewissen gemacht haben."
Der Sultan schwieg, und der König von England begann