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13 (1851) Der Talisman
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cs wage, die vorübergehenden Damen anzublicken, oder dernur den Kopf erhöbe, ehe die schweigende Musik das Zeichengegeben, daß sich die Frauen auf ihrem Balkon befänden, wokein neugieriges Auge sie erreichen konnte.

Diese abergläubige Ehrfurchtsbczeigung gegen das schöneGeschlecht veranlaßt die Königin Berengaria zu einigen fürSaladin und sein Land ungünstigen Bemerkungen. Aber daihre Höhle, wie die schöne Königin den Balkon nannte, vonden Schwarzen gänzlich umringt und bewacdt war, so warsie gezwungen, sich mit sehen zu begnügen, und aus das grö-ßere Vergnügen, gesehen zu werden, für jetzt zu verzichten.

Unterdessen gingen die Zeugen der beiden Kämpfer, wiees ihre Schuldigkeit war, sich zn überzeugen, ob jene gehörigbewaffnet und zum Kampfe vorbereitet seien. Der Erzherzogvon Oestreich beeilte sich nicht sehr, diesen Thcil seiner Pflichtzu erfüllen; ein außerordentliches Saufgelag in Schirazweinam vergangenen Abend war ihm lieber gewesen. Aber derGroßmeister der Templer, dem der Ausgang des Kampfesmehr am Herzen lag, war frühe vor dem Zelte Conrads vonMontferrat. Zn seinem großen Erstaunen verweigerten ihmdie Diener den Einlaß.

Kennt Ihr mich nicht, Buben?'" sagte der Großmeistervoll Zorns.

Wir kennen Euch, höchst Tapferer und Ehrwürdiger," ant-wortete Conrads Waffenträger,aber selbst Ihr kennt für jetztnicht eintretcn der Marguis ist im Begriff zu beichten."'

Zu beichten!" rief der Templer mit einem Ton, worinsich Unruhe, Erstaunen und Verachtung mischtenundwem, ich bitte dich?"

Mein Herr hat mir befohlen, es geheim zu halten," sagte