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zu Pferde bleiben sollten. An dem einen Ende der Schran-ken waren die Begleiter Richards, an dem anderen die, welchedem Beklagten gefolgt waren. Um den für den Sultan er-richteten Thron war die glänzende georgische Leibwache auf-gestellt, und der übrige Theil der Schranken war von christ-lichen und mahomedanischen Zuschauern eingenommen.
Lange vor Tagesanbruch waren die Schranken von einernoch größeren Anzahl Saracenen umgeben worden, als Ri-chard am verwichenen Abend gesehen hatte. Als sich der ersteStrahl der blendenden Sonnenscheibe über der Wüste erhob,ließ der Sultan selbst den tönenden Ruf „zum Gebet — zumGebet!" erschallen, und Andere, deren Rang und Eifer sieantrieb, als Muezzins zu handeln, wiederholten diesen Zu-ruf. Es war ein auffallendes Schauspiel, als nun alle zurVerrichtung ihrer Andacht, das Gesicht gegen Mecca gekehrtzu Boden fielen. Als sie wieder aufgestanden waren, schiendie nun hell scheinende Sonne die gestrige Vermuthung desLords von Gilsland als wahr zu erweisen. Die Strahlenderselben spiegelten sich in vielen Lanzenspitzen: die Lanzenwaren also nicht mehr spitzenlos. De Vaup zeigte dies sei-nem Herrn, welcher unwillig zur Antwort gab, daß er sichauf die Treue Saladin's gänzlich verlasse; doch wenn deVaur sich fürchte, so möge er sich zurückziehen.
Bald darauf hörte man das Geräusch von Schellentrom-meln; bei diesen Lauten sprangen alle saracenischen Reitervom Pferde, und warfen sich wie zu einem zweiten Morgcn-gcngebet zur Erde. Dies geschah, um die Königin mit Edithund Gefolge von ihrem Zelte nach dem für sie errichtetenBalkon gehen zu lassen. Fünfzig Wächter von Saladins Se-rail begleiteten sie mit bloßen Säbeln und mit dem Befehl,einen jeden, Fürsten oder Bauern, in Stücke zu hauen, der