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„Ich leugne cs nicht," sagte de Vaur, „unter jenen habeich zuweilen bessere Geschöpfe gefunden als unter diesen.Darum gefällt es auch manchmal Eurer Majestät, mich selbstein Vieh zu nennen; überdies diene ich dem Löwen, den manals König der Thiere betrachtet."
„Bei St. Georg, du hast deine Lanze brav an meinerStirn zerbrochen," sagte der König. „Ich hab's immer ge-sagt, daß du einen gewissen Witz hast, de Vaur — närrisch,daß man mit einem Schmiedehammer aus dich schlagen muß,ehe er Funken sprühet. Aber zur Sache — ist der gute Rit-ter wohl bewaffnet und gerüstet?"
„Vollkommen, mein Fürst, und anständig," antwortete deVaur; ,,ich kenne die Rüstung wohl — es ist die nämliche,die der venetianische Abgeordnete Eurer Hoheit, grade vorEurer Krankheit, für fünfhundert Byzantiner anbot."
„Und er hat sie dem ungläubigen Sultan verkauft, scheint's,für ein paar Dukaten mehr und gegen baare Bezahlung.Diese Venetianer waren im Stande, das heilige Grab zuverhandeln!"
„Die Rüstung kann nie zu einem besseren Kampfe die-nen," sagte de Vaux.
„Dem Edelmuth des Saraccnen sei's gedankt," sagte derKönig, „nicht der Habsucht dieser Venetianer."
„Ich wünschte, daß Eure Majestät vorsichtiger wäre,"sagte de Vaur voll Besorgniß- — „Wir sind jetzt von allenunfern Verbündeten verlassen für Beleidigungen, die wir den-selben zugefügt haben; wir können nicht hoffen, daß es unshier zu Lande gelingt, und wir hätten nur noch mit dieserAmphibienrepublik zu hadern, um den Rückzug zur See zuverlieren."
„Ich will dafür sorgen," sagte Richard ungeduldig; „aber