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weniger würdig sind, die aber dennoch anständig behandeltwerden muffen nicht um ihretwillen, sondern zu meiner eige-nen Ehre — denn was sagt Lockman? Sage nicht, daßdie Speise, die du dem Fremden reichst, für dichverloren ist: denn wenn sein Leib dadurch ge-stärkt und gesättigt wird — so wird dein Ruhmund guter Name dadurch vergrößert und ver-herrlicht."
Der saracenische Monarch verließ das Zelt von König Ri-chard, und nachdem er ihm mehr mit Winken als mit Wor-ten den Ort bezeichnet hatte, wo das Zelt der Königin undihres Gefolges aufgerichtet war, ging er, den Marquis vonMontserrat und Gefolge zu empfangen, für welchen der Sul-tan mit weniger Lust aber mit gleicher Pracht Zurüstungengemacht hatte. Die reichlichsten Erfrischungen nach morgen-ländischem und europäischem Geschmack wurden an die könig-lichen und fürstlichen Gäste Saladins in den verschiedenenZelten gespendet; und der Sultan war so sehr auf den Ge-schmack und die Gewohnheit seiner Gäste bedacht, daß ergriechische Sklaven bestellt hatte, welche denselben denWeinbecher — den Abscheu der Mahommedaner — darreichenmußten. Ehe Richard sein Mahl beendigt hatte, trat der alteEmir, welcher des Sultans Brief in das Christenlager ge-bracht hatte, mit einem Plan herein, der das bei dem mor-genden Kampf zu beobachtende Ceremoniell enthielt. Richard,der den Geschmack dieses alten Bekannten kannte, lud ihnein, mit einer Flasche Schirazwein Bescheid zu thun; aberAbdallah gab ihm mit einer jämmerlichen Miene zu verstehen,daß Selbstverleugnung ihm in diesem Augenblicke so lieb alssein Leben sein müsse: denn Saladin, der in anderer Rück-sicht so duldsam sei, beobachte selbst die Gesetze des Pro-