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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
190
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tiefe Verbeugung, als sähe er gen Mecca, und küßte den Sandzum Beweis seiner Ehrfurcht.

O," sagte Richard,sie fürchten keine Begrüßung aus derNähe, Bruder; willst du nicht zu den Sänften reiten? dieVorhänge werden alsbald zurückgezogen werden."

Allah behüte mich davor!" sagte Saladin;denn jederAraber, der es sähe, würde cs als eine Schande für dieseedlen Damen ansehen, wenn sie sich mit unbedecktem Gesichtbetrachten ließen."

Dann sollst du sie im Geheimen sehen, mein königlicherBruder," antwortete Richard-

Zu welchem Zweck?" antwortete Saladin traurig.Deinletzter Brief war für die Hoffnungen, die ich hegte, was Was-ser dem Feuer ist; und zu was sollte ich wieder eine Flammeanfachen, die mich nur verzehren, aber nicht wärmen kann? Aber will sich mein Bruder nicht zu dem Zelte begeben,das sein Diener für ihn bereitet hat? Der oberste meinerschwarzen Sclaven hat Befehl, die Prinzessinnen zu empfan-gen; die Diener meines Pallastes werden deinem Gefolgeaufwarten, und wir selbst wollen der Kämmerer des könig-lichen Richards sein."

Hierauf führte er ihn zu einem prachtvollen Zelt, worin Alleswar, was königliche Verschwendung erdenken konnte. De Vaui,der gefolgt war, nahm den langen Reitermantel ab, welchensein König trug, und Richard stund nun vor Saladin in sei-ner engen Kleidung, welche die Kraft und das Ebenmaß sei-ner Glieder völlig zeigte, und mit den weiten Gewändern, diedie schlanke Gestalt des morgenländischen Herrschers umwallten,einen schneidenden Gegensatz bildeten. ES war vorzüglich Richardszweihändiges Schwert, was die Aufmerksamkeit des Sarace-nen auf sich zog: die Klinge war gerade und breit, und die