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keinen Argwohn gegeben hat. Die bewaffneten Sclaven mei-nes Serails ausgenommen, sind alle Andern, die Euch mitBlicken des Staunens und des Willkomms umringen, selbstdie Geringsten unter ihnen, die edelsten Häupter meiner tau-send Stämme, denn wer, der irgend einen Anspruch machenkonnte, dieser Zusammenkunft beizuwohnen, wäre gerne zuHause geblieben, und hätte nicht gerne einen Fürsten wieRichard gesehen, mit dessen schrecklichem Namen bis zu denSandwüsten von Ziemen die Amme ihr Kind beschwichtigt, undder freie Araber sein fiätigcs Roß bezwingt!"
„Und alle diese sind arabische Edellente?" sagte Richardund betrachtete die mit ihren Haicks bedeckten wilden Gestal-ten, die Gesichter von der Sonne verbrannt, die Zähne weißwie Elfenbein, die unter dem Turban wild und feurig her-vorglänzenden schwarzen Augen und die im Allgemeinen ein-fache, fast geringe Kleidung.
„Sie nehmen diesen Rang in Anspruch," sagte Saladin;„aber obgleich sie zahlreich sind, so find sie doch dem Vertrageunterworfen, und tragen keine Waffen außer ihren Säbeln —sogar das Eisen ihrer Lanzen haben sie zurückgelaffen."
„Ich fürchte," sagte de Vaur leise auf Englisch, „sic habenes an einem Ort gelassen, wo sie cs bald finden können. —Eine recht blühende Pairskammer ist das, ich gesteh's, undWestminster-Hall wäre für sie ein wenig zu eng."
„Still, de Vaur," sagte Richard, „ich befehl' es dir. —Edler Saladin," sagte er, „du und Argwohn gedeihen nichtauf demselben Boden. — Siehst duer deutele nach denSänften — „auch ich habe gegen den Vertrag einige bewaff-nete Begleiterinnen mitgedracht: denn glänzende Augen undschöne Züge sind Waffen, die man nicht zurücklassen kann."
^ Der Sultan, nach den Sänften blickend, machte eine so