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unbeschreiblichen Verwirrung, wurde wieder ein gellender Schreigehört, und alsbald machten Alle, welche vornen und zu beidenSeiten die kleine europäische Schaar umschwärmten, eine Schwen-kung, und nachdem sie sich in breite und tiefe Reihen geordnethatten, folgten sie im Nachzug mit ziemlicher Ordnung undStille. Die Staubwolke, welche Richards Schaar im Gesichtehatte, sing nun an, sich zu legen, als sich ein anderer Reiter-haufen näherte von regelmäßigcrm Ansehen, mit vollkommenerRüstung und Bewaffnung, der dem stolzesten Herrscher des Mor-genlandes zur Leibwache hätte dienen können. Diese glänzendeSchaar bestund aus fünfhundert Mann, und das Roß einesjeglichen Reiters war das Löscgeld eines Grafen werth. DieReiter waren circassische und georgische Sclavcn in der Blütheder Jugend; ihre Helme und Harnische waren aus Stahlrin-gen gemacht, die wie Silber glänzten; ihre Kleidung warvon den lebhaftesten Farben, zum Theil aus Gold- und Sil-berstoff; ihre Gürtel waren aus Seide und Gold geflochten,ihre Turbane mit Federn und Edelsteinen verziert, und ihreSäbel und Dolche aus damaScener Stahl an Griff undScheide mit Gold und Juwelen geschmückt.
Diese glänzende Schaar näherte sich unter dem Schall kriege-rischer Musik, und als sie mit der Schaar der Christen zusammen-traf, öffnete sie sich also, daß sie dieselbe in ihre Mitte aufnahm.Richard stellte sich nun an die Spitze seiner Landsleute, da er be-merkte, daßSaladin selbst herannahe. Es dauerte nicht lang, sosah man in der Mitte der Leibwache, umgeben von den Dienern desSerails und den häßlichen Schwarzen, welche den Harem bewa-chen, und deren Mißgestalt durch den Rcichthum ihrer Kleidungnoch schrecklicher wird, den Sultan erscheinen mit dem Ansehen undder Haltung eines Mannes, auf dessen Stirn die Natur selber ge-schrieben hat—das ist ein König! In seinem Turban, Kleide und