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gelb, himmelblau u. s> w, und die Spitzen der Säulen oderZeltpfosten waren mit goldnen Granatäpfeln und kleinen sei-denen Fahnen verziert. Aber außer diesen Prachtzelten sahman hier eine große Zahl der gewöhnlichen schwarzen, arabi-schen Zelte, die nach der Meinung von Thomas de Vaur hin-reichend waren, ein Heer von fünftausend Mann auf morgen-ländische Art zu beherbergen. Eine der Ausdehnung des La-gers vollkommen entsprechende Anzahl von Arabern und Kur-den versammelten sich in Eile; ein Jeder führte sein Pferdmit der Hand, und ihr Aufgebot war von dem betäubendenGetöse der Kriegsmusik begleitet, die zu allen Zeiten die Ara-ber zum Kampf angefcuert hat.
Sie bildeten bald eine dichte und verwirrte Masse abge-stiegener Reiter vor dem Lager, als auf einen gellenden Schrei,der den Klang der Musik weit überschallte, ein jeder Resterauf seinen Sattel sprang. Eine Staubwolke, die sich bei die-ser Bewegung erhob, verbarg Richard und seinen Begleiterndas Lager, die Palmbäume und die ferne Gebirgskette sowohlals die Krieger selbst, deren plötzlicher Aufbruch den Stauberregt hatte, der, indem er sich über ihren Köpfen erhub, inseltsamen Gestaltungen bewegliche Säulen, Kuppeln und Mi-narets bildete. Ein zweiter gellender Schrei ward gehört ausder Mitte dieses Staubgezcltes. Es war für die Reiter dasZeichen, vorwärts zu eilen; dies geschah im vollen Galopp,indem sie sich zugleich anschickten, sich von vornen, von denSeiten und von hinten her an Richards Leibwache anzuschlie-ßen, die so umringt und fast erstickt wurde von der ringsumsich erhebenden dichten Staubwolke, durch welche man vonZeit zu Zeit die schrecklichen Gestalten und die wilden Gesich-ter der Saraccnen erkannte, die mit betäubendem Geschreiihre Sperre nach allen Richtungen schwangen, und die ihre