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grünen Turban abgelegt, und dafür eine griechische Mutze auf-gesetzt hatte, erwiderte er die Musik des normannischen Min-strels mit einem persischen Trinklied, und leerte eine tüchtigeFlasche Cpperweins, um zu zeigen, daß sein Handeln mit sei-nen Grundsätzen übereinstimme. Den folgenden Tag beugte erernst und nüchtern wie der Wafsertrinker Mirglip seine Stirnvor dem Fußschemel Saladins zu Boden, und erstattete demSultan Bericht von seiner Gesandtschaft.
An dem Tag, der dem Kampf vorherging, brach Conradmit seinen Freunden bei Tagesanbruch auf, um nach dem be-zcichnetcn Ort zu reisen, und Richard verließ das Lager in dernämlichen Stunde und in der nämlichen Absicht; aber er nahmeinen anderen Weg, eine Vorsichtsmaßregel, die man für nöthigerachtet hatte, um möglichen Streitigkeiten zwischen den be-waffneten Begleitern beider Parteien zu begegnen.
Der gute König selbst war nicht in der Laune, mit irgendJemand Streit zu suchen. Nichts hätte ihm den Vorgenußeines Kampfes in den Schranken vergrößern können, außerwenn er selbst einer der Kämpfenden gewesen wäre; und erwar halb von Mitleid bewegt gegen Conrad von Montscrrat.Leicht bewaffnet, reich gekleidet und fröhlich wie ein Bräuti-gam vor der Hochzeit, ritt Richard tänzelnd neben der Sänfteder Königin Berengaria, und zeigte ihr die verschiedenen Bil-der der Gegend, oder erheiterte ihr durch Gespräch und Ge-sang den Weg durch die unwirtbliche Wüste- Bei der frühe-ren Reise, auf der Wallfahrt nach Engaddi, hatte die Königinden Weg jenseits des Gebirges genommen, so daß die Da-men mit dieser Gegend der Wüste unbekannt waren; und ob-gleich Berengaria die Laune ihres Gemahls zu gut kannte,um für das, was er sagte und sang, unbekümmert scheinen zuwollen, so gab sie sich doch einer weiblichen Furcht hin, als