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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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selbst als Unterpfand für alles Versprochene anbot, vergaßRichard bald seine getäuschten Hoffnungen und die bevorste-hende Auflösung des Christenbundes, da ihn die Erörterungen,welche dem Kampf vorangingcn, ganz in Anspruch nahmen.

Der Ruheplatz, Diamant der Wüste genannt, war für denKampf ausersehcn worden, weil er fast gleichweit von dem La-ger der Christen und dem der Saracenen entfernt war. Eswurde festgesetzt, daß Conrad von Montserrat, der Beklagte,mit seinen Zeugen, dem Erzherzog von Oestreich und demGroßmeister der Templer, an dem für den Kampf bestimmtenTag daselbst mit nicht mehr als hundert bewaffneten Beglei-tern erscheinen solle; daß Richard von England und sein Bru-der Salisbury als Kläger mit einer gleichen Zahl von Be-gleitern sich einfändcn, ihren Kämpen zu beschützen, und daßSaladin eine auserwählte Wache von fünfhundert Mann mit-dringen solle, eine Zahl, welche den zweihundert Christcnlan-zrn nur gleichgeschätzt wurde. Diejenigen Personen von Aus-zeichnung, welche von beiden Seiten sich einfinden möchten,um dem Kampfe deizuwohnen, sollten keine andere Waffen alsihre Schwerter tragen ohne alles Rüstzeug zur Vertheidigung-Der Sultan versprach, für die Errichtung der Schranken undfür alle Bequemlichkeiten und Erfrischungen der dem KampfeBeiwohnenden zu sorgen, und sein Schreiben drückte mit vie-ler Artigkeit das Vergnügen aus, welches er sich von einerPersönlichen und friedlichen Zusammenkunft mit Melech Ricverspreche, und den heißen Wunsch, seinen Empfang so ange-nehm als möglich zu machen.

Als alle Voranstalten festgesetzt und dem Beklagten nebstseinen Zeugen mitgetheilt waren, wurde Abdallah el Hadschi indem vertrauteren Kreise zugclaffen, wo er mit Ergötzen dasSpiel von Blondel hörte. Nachdem er zuvor sorgfältig seinen