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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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pen als Kläger und Conrad, Marquis von Montserrat, ineigner Person als Beklagter zu erscheinen hat. Jndeß gesteheich, daß ich keinen neutralen Boden weiß, auf welchem derKampf auSgefochten werden könnte: denn in der Nähe des La-gers darf er nicht stattfinden, wo die Krieger der beidenKämpfer Partei nehmen könnten."

Es wäre wohlgethan," sagte Richard,den Edelmuthdes königlichen Saladins in Anspruch zu nehmen: denn, ob-wohl er ein Heide ist, so habe ich doch nie einen Ritter vonedlerer Gesinnung gekannt, und wir können uns auf seineZusage fest verlassen. Ich sage dies für diejenigen, die einUnglück fürchten: denn, was mich an langt, ich schlage michauf jedem Fleck, wo ich meinen Feind erblicke."

So sei es," sagte Philipp;wir wollen Saladin von derSache unterrichten, wiewohl wir dadurch dem Feinde die unse-lige Zwietracht verrathen, die wir, wenn's möglich wäre, gernevor uns selbst verbergen würden. Für jetzt hebe ich die Ver-sammlung aus, und ich ermahne Euch als Christen und guteRitter, zu verhüten, daß dieser unglückliche Streit keine weiterenMißhelligkeiten im Lager erzeuge, und zu erwägen, daß die Sachenun feierlich dem Gerichte Gottes anheimgestellt sei, den jedervon Euch darum anrufen möge, daß er den Sieg nach der Seitelenke, wo die Wahrheit ist, und somit geschehe sein Wille!"

Amen, Amen!" antwortete man von allen Seiten, wäh-rend der Templer zum Marquis flüsterte:Conrad, willst dunicht ein Gebet um Befreiung von der Gewalt des Hundes-inzufügen, wie der Psalmist eins hat?"

Schweig, du-!" versetzte der Marquis)ein Dä-

mon hat sich aufgemacht, uns zu verrathen, und der möchteunter Andern Bericht geben, wie weit du das Motto deinesOrdens ausübst keristur Leo."

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