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fordern ihn zum Kampf auf den Beweis hin, den wir gegenihn vorgebracht haben. Ein König wenigstens ist mehr alsder Pär eines Marquis "
Conrad beeilte sich nicht, das Pfand aufzuhcben, das Ri-chard in die Mitte der Versammlung geworfen, und KönigPhilipp hatte Zeit zu crwiedern, ehe der Marquis eine Be-wegung machte, den Handschuh zu ergreifen.
„Ein König," sagte Philipp, „steht so hoch über dem Mar-quis Conrad, als ein Hund unter ihm stehen würde- König-licher Richard, dies kann nicht zugegeben werden. Ihr seidder Anführer unseres Zuges — das Schwert und der Schildder Christenheit."
„Ich protestire gegen einen solchen Kampf," sagte der vene-tianische Proveditor, „bis der König von England die fünfzig-tausend Byzantiner bezahlt haben wird, die er der Republikschuldig ist. Es ist genug, daß wir mit Verlust dieser Schuldbedroht sind, wenn unser Schuldner durch die Hände der Heidenfallen sollte, ohne daß er sich dem Tode auszusetzen braucht ineinem Streit zwischen Christen wegen Hunde und Banner."
„Und ich," sagte Wilhelm mit dem langen Schwert, Grafvon Salisbury, „ich widersetze mich meinerseits, daß meinköniglicher Bruder sein Leben, das dem ganzen englischenVolke angehört, in einer solchen Sache auf's Spiel setze. —Hier, edler Bruder, empfangt Euren Handschuh zurück, unddenket, daß ihn der Wind von Eurer Hand gewehrt habe.Der meinige soll an seiner Stelle liegen. Ein KönigSsohn,auch wenn er den Balken links auf dem Schilde trägt, istwenigstens so viel als dieses Aeffchcn von Marquis."
„Fürsten und Edle," sagte Conrad, „ich nehme die Her-ausforderung von König Richard nicht an. Er ist zu unse-rem Anführer gegen die Saraccnen erwählt worden, undDer Talisman. II. 10