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zuzieht. Kleidet diesen Marquis in was für Geckenklcidung ihrwollt, verstellet ihn, ändert seine Farbe durch Spezereien undEssenzen, versteckt ihn unter Hunderten — ich setze meinenScepter zum Pfand, daß ihn der Hund entdecken wird. Ob-wohl die Begebenheit seltsam ist, so ist sie doch nicht neu. Mehrals einmal schon sind Mörder und Räuber so überwiesen zumTod verurthcilt worden, und die Leute sagten dann, daß derFinger Gottes sich in der Sache gezeigt habe. In deinem eig-nen Lande,königlicher Bruder, und bei einer solchen Gelegenheitwurde ein Prozeß durch einen feierlichen Zweikampf zwischeneinem Manne und einem Hunde, als Kläger und Beklagtenwegen Mords, entschieden. Der Hund war Sieger, der Mannwurde bestraft und das Verbrechen eingestanden. Glaubet mir,königlicher Bruder, geheime Verbrechen sind oft an's Licht ge-bracht worden durch das Zeugniß lebloser Dinge, nicht zu geden-ken der Thiere, die an Instinkt weit unter dem Hunde stehen,welcher der Freund und Gefährte unseres Geschlechtes ist."
„Ein solcher Zweikampf ist wirklich vorgekommen, königli-cher Bruder," antwortete Philipp, „und zwar unter der Re-gierung eines unserer Vorfahren, dem Gott gnädig sei. Aberes war in alten Zeiten, und wir können das Beispiel für denjetzigen Fall nicht für passend halten. Der Beklagte in derSache war ein Edelmann von geringem Stand und Rang;seine einzige Angriffswaffe war ein Knüttel, seine Vertheidi-gungswaffe ein ledernes Wamms. Doch wir können keinenFürsten zum Gebrauch so grober Waffen und zu dem Schimpfeines solchen Kampfes erniedrigen-"
„Ich habe nie daran gedacht, daß ihr es sollet," sagteKönig Richard; „es wäre ein schlechter Spaß, das Leben diesesguten Hundes an das eines so zweizüngigen Verräthers zu setzen,wie dieser Conrad ist. Aber hier liegt unser Handschuh — wir