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gemeinsamen Stärke begeistert, saßen strack auf ihren Stahl-sätteln, während die Trompeten lustiger tönten, und die Pferde,durch Ruhe und Nahrung gestärkt, schäumend die Zügel bissenund stolz den Boden stampften. Schaaren zogen auf Schaarenmit fliegenden Fahnen, blitzenden Lanzen, schwankenden Fe-derbüschen, so weit man sehen konnte — es war ein Heervon Völkern, die an Sitten, Sprache, Waffen und Aussehenverschieden, jedoch alle in dem heiligen und romantischen Vor-sätze einig waren, die unglückliche Tochter ZionS aus derKnechtschaft zu erlösen, und den heiligen Boden, den Ueber-irdische betreten hatten, von dem Joch des ungläubigen Hei-den zu befreien. Und es muß zugestanden werden, daß wenndie Art von Huldigung, die der König von England von soverschiedenen Kriegern empfing, von denen er keine Lchenspflichtfordern konnte, unter allen andern Umständen für demüthigendhätte angesehen werden mögen, doch die Natur und die Ur-sache des Krieges mit dem ausgezeichnet ritterlichen CharakterRichards und seinen gepriesenen Waffenthaten so sehr über-cinstimmtcn, daß Einsprüche, die sich sonst wohl erhüben, da-mals vergessen waren, und daß der Brave dem Bravstengerne seine Huldigung darbrachte, um so mehr, da man ineinem Krieg begriffen war, wo nur der thatkräftigste Muthzum Siege führen konnte.
Der gute König saß zu Pferde ungefähr in der Mitte desHügels, eine Sturmhaube auf dem Haupt, die eine Krone um-gab- Sein männliches Gesicht war ganz sichtbar, und sein stil-les und verständiges Auge überlief die Reihen, die vorübcrzogen,wenn er den Anführern den Gruß zurückgab- Sein Kleid warvon himmelblauem Sammet, mit Silberplättchen bedeckt, undseine Beinkleider von hochrother Seide, mit Gold gestreift. Ne-ben ihm stund der vermeintliche äthiopische Sclave, seinen edlen